Fußball-Landesliga: FC Neustadt – FC Schonach (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Beide Mannschaften trennten in den vergangenen Jahren mehrere Spielklassen, sodass es lange kein Punktspiel zwischen den zwei Vereinen gab. Ganz unbekannt sind sich beide indes nicht, trafen sie doch im Sommer im südbadischen Pokal bereits aufeinander. Damals setzten sich die Neustädter nach ausgeglichenen 120 Spielminuten im Elfmeterschießen durch.

Für Neustadts Trainer Benjamin Gallmann stehen die Schonacher nicht zufällig in der Tabelle weit oben. „Schonach hat viel Selbstvertrauen, was sich in den Ergebnissen ablesen lässt. Die Mannschaft hat den personellen Umbruch exzellent geschafft. Vor dem Hintergrund könnte ich, je nach Spielverlauf, auch mit einem Punkt leben“, sagt Gallmann. Er erinnert sich gern an das Pokalspiel zwischen beiden Teams, da „es eins der besten Spiele von uns in der Saison war“. Gallmann rechnet am Samstag wieder mit einer eng umkämpften Partie und ist vor allem von der bisherigen Abwehrarbeit des Gegners begeistert. „Bei zehn Gegentoren in zehn Spielen kann man nur den Hut ziehen. Das ist ein Top-Wert.“

Bei Neustadt droht erneut Abwehrchef Ranil Weerakkody auszufallen. Er verletzte sich zuletzt in Dettingen. Dafür ist mit Thomas Fischer ein Spieler zurück, den Gallmann als sehr wertvoll einschätzt. Fischer agierte zuletzt aus der Not heraus oft in der Viererkette, ist aber gelernter Angreifer und soll in der Funktion auch gegen Schonach spielen. Möglicherweise kehrt mit Josip Katava ein weiterer Offensivspieler zurück.

Schonach kommt mit der Empfehlung von neun Punkten aus den vergangenen drei Partien ins Jahnstadion. Für Trainer Alex Fischinger haben die Gastgeber „noch immer einen klangvollen Namen“. Auch Fischinger denkt gern an das Pokalspiel zurück, hat aber zwischenzeitlich andere Sorgen. „Im Umfeld ist die Euphorie bei uns nach dem super Start riesengroß geworden. Zudem wird mir zu viel von der übernächsten Aufgabe gegen Bad Dürrheim gesprochen. Neustadt ist nicht im Vorbeigehen zu bezwingen. Wenn wir nicht konzentriert sind, wird es eine Bauchlandung geben“, warnt Fischinger.

Verzichten muss Fischinger wahrscheinlich auf den Siegtorschützen vom vergangenen Spiel in Löffingen. Nico Frey hat eine Kapselverletzung und wird wohl eher nicht spielen. Bei Jannik Reiner ist eine alte Verletzung wieder aufgebrochen, dass Reiner in dieser Woche keine Trainingsminute absolvierte. Fischinger hat aktuell jedoch einige personelle Alternativen. Interessant dürfte das Duell der beiden Torjäger Sam Samma (Neustadt) und Gildas Asongwe (Schonach) werden.