Fußball-Verbandsliga: Das 3:3-Unentschieden am Sonntag gegen den SV Kuppenheim brachte für die Verantwortlichen der DJK Donaueschingen einige Erkenntnisse. Die Elf zeigte nach dem 1:3-Rückstand Comeback-Qualitäten und blieb auch im siebten Heimspiel ungeschlagen. Allerdings bringen die vielen Punkteteilungen den Neuling kaum voran. Im Gegenteil. In der Tabelle ging es einen Platz nach unten. „Was wir vor dem gegnerischen Tor an Möglichkeiten auslassen, ist der entscheidende Aspekt in der Zwischenbilanz. Da sind die Konkurrenten viel abgezockter“, analysiert Trainer Tim Heine. An der Effizienz gelte es zu arbeiten.

Schon nach zehn Minuten lagen die Allmendshofener am Sonntag zurück. Allerdings nur acht Minuten. „Ab dem 1:1 haben wir sehr starke 27 Minuten bis zum Pausenpfiff gezeigt. Aber wie schon in der vergangenen Saison, nutzen wir allerbeste Chancen nicht. In der Verbandsliga tut das bei der höheren Qualität der Gegner noch mehr weh“, ergänzt Heine, um im gleichen Atemzug anzufügen: „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt. Die Zuschauer waren weitgehend mit uns zufrieden. In der Kabine war die Stimmung dennoch etwas gedrückt. Immerhin haben wir einen 1:3-Rückstand ausgeglichen, doch es war auch diesmal mehr drin“, so Heine.

Der Trainer musste auf den angeschlagenen Torjäger Stephan Ohnmacht verzichten. Mit Tobias Wild, Heiko Reich und Alieu Sarr trugen sich drei andere Akteure in die Torjägerliste ein. „Der Treffer von Alieu Sarr war überfällig. Er ist als Defensivspieler oft im Angriff dabei und hatte schon zahlreiche Möglichkeiten“, so Heine. Nach seiner Einwechslung nur fünf Minuten auf dem Platz, zeigte auch Reich mit dem 2:3-Anschlusstreffer seine Abschlussqualitäten. Dennoch wünscht sich Heine eine baldige Rückkehr von Ohnmacht und dem ebenfalls noch angeschlagenen Max Schneider, was sich wohl eher bei Schneider verwirklichen lässt. „Stephan hat eine Schambeinentzündung, die sich zieht“, erläutert Heine. Schneider hingegen ist wieder im Training und soll bald wieder mit seiner Robustheit zur Alternative werden. Mit Andrei Szabo wechselte Heine am Sonntag einen Spieler ein, der bisher nur neun Minuten am ersten Spieltag zum Einsatz kam. Szabo nutzte die Chance. „Zu ihm habe ich ein großes Vertrauen. Ich weiß, was er kann“, fügt Heine an.

Auf die Donaueschinger warten nun noch drei Gegner bis zum Abschluss der Vorrunde. Vor allem die nächsten zwei Spiele in Bühlertal und gegen Radolfzell muss die Elf von Tim Heine nutzen, um die zwölf Punkte aufzustocken. Einige Konkurrenten im Tabellenkeller machte es am Sonntag mit Auswärtserfolgen vor. Noch ist der Abstand zum ersten einstelligen Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand überschaubar. Nur mit Punkteteilungen, exakt 50 Prozent der bisherigen Spiele endeten Remis, jedoch nicht aufzuholen.