Fußball-Verbandsliga: (gew) DJK Donaueschingen – FC Waldkirch (Sonntag, 15 Uhr). Durch die herbe 1:5-Pleite in Lahr blieb die DJK Donaueschingen auswärts ohne etwas Zählbares und fiel gleichzeitig auf den drittletzten Tabellenplatz zurück. Im Heimspiel gegen den FC Waldkirch bietet sich nun die nächste Gelegenheit, das magere Punktekonto aufzubessern.

Ein Blick auf das Waldkircher Torverhältnis (14:18) macht deutlich, dass der Gegner über eine sehr starke Offensive verfügt. So erzielten die Elztäler in vier der bisher fünf Partien jeweils drei Tore und haben mit Sandro Rautenberg (sieben Treffer) den besten Torjäger der Liga in ihren Reihen. Auf der anderen Seite kassierten die Waldkircher aber auch die meisten Gegentore der gesamten Verbandsliga. Die bisherigen fünf Zähler resultieren aus dem 3:1-Heimsieg gegen Pfullendorf sowie den beiden Unentschieden gegen Radolfzell (2:2) und in Denzlingen (3:3), wo die DJK bekanntlich mit 0:4 baden ging. Zwei deutliche 3:6-Schlappen musste Waldkirch in Kehl und zuletzt daheim gegen Lörrach-Brombach einstecken. In den vergangenen Jahren waren die Elztäler zumeist in den unteren Tabellengefilden angesiedelt und entgingen in der Vorsaison als Drittletzter nur deshalb knapp dem Abstieg in die Landesliga, weil der Freiburger FC als Verbandsliga-Vizemeister über die Relegation den Aufstieg in die Oberliga schaffte.

„Wir haben die Niederlage in Lahr eingehend analysiert. Wir haben den Gegner durch eigene Fehler starkgemacht. Nach drei Unentschieden gegen starke Mannschaften sind wir auf eigenem Platz noch ungeschlagen. Wir haben durchaus Respekt vor dem Gegner, wollen nun aber mit aller Macht den ersten Saisonsieg einfahren. Hierzu müssen wir an die guten Abwehrleistungen in den bisherigen Heimspielen anknüpfen und dürfen die Waldkircher Offensivqualitäten nicht zur Entfaltung kommen lassen. Gleichzeitig müssen wir unsere Torchancen besser nutzen“, fordert Donaueschingens Trainer Tim Heine, der wieder aus dem Kurzurlaub zurückgekehrt ist. Er erwartet von seiner Mannschaft „Willen, Engagement und volle Konzentration über 90 Minuten“.

Auf jeden Fall ist im Allmendshofer Sportpark einmal mehr mit einer spannenden und umkämpften Verbandsliga-Partie zu rechnen.