Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – SV Kuppenheim (Sonntag, 14.30 Uhr). Vier Punkte hat die DJK Donaueschingen aus den vergangenen zwei Partien geholt. Vor allem der 4:2-Erfolg in Mörsch war enorm wichtig für das Selbstvertrauen. Nun wollen die Allmendshofener auf eigenem Platz den Auswärtssieg vergolden, denn noch steht die Elf von Trainer Tim Heine auf einem Abstiegsplatz. Die Gäste hingegen haben nur drei Zähler Rückstand auf Platz zwei und durchaus Ambitionen nach oben.

Sechs Mal trat die DJK in der Saison bereits auf eigenem Platz an. Dass die Elf zuhause noch ungeschlagen ist, war vor der Saison nicht zu erwarten. Auf der anderen Seite gelang lediglich ein Heimsieg. „Zwei, drei Siege mehr, die durchaus möglich waren, hätten uns deutlich weiter vorangebracht. Dennoch sollte uns die Heimserie Mut machen, auch gegen Kuppenheim etwas Zählbares mitzunehmen“, betont Heine. Er schätzt den kommenden Gegner als sehr flexibel ein und weiß, dass Kuppenheim defensiv oft ein Bollwerk aufbaut, das nur ganz schwer zu knacken ist. Die erst 13 Gegentore der Kuppenheimer gehören in der Liga zu den besten Werten.

Heine ließ unter der Woche viel im taktischen Bereich arbeiten. Stefan Heitzmann musste die Übungseinheiten wegen Krankheit absagen. Max Schneider hat das leichte Training wieder aufgenommen, ist aber für das Spiel am Sonntag wohl noch keine Option. Daniel Köpfler fällt weiterhin angeschlagen aus und auch Heiko Reich leidet noch an Schmerzen. Vieles spricht deshalb für eine ähnliche Anfangsformation wie zuletzt in Mörsch, auch wenn Heine die ein oder andere kleinere Veränderung nicht ausschließt. Fest eingeplant ist Torjäger Stephan Ohnmacht, der zuletzt etwas Ladehemmung hatte und auch etwas kränkelte.

Die Gastgeber wollen ihr zuletzt gewonnenes Selbstvertrauen ab der ersten Minute zeigen. Spiele gegen Top-Teams wie Pfullendorf, Lörrach oder Kehl haben zuletzt gezeigt, dass der Aufsteiger aus Allmendshofen auch in diesen Partien mithalten kann, wenn die Elf konzentriert auftritt und sich wenig individuelle Fehler leistet. Anschließend stehen nur noch drei Spiele der Vorrunde an, wobei zwei Gegner, Bühlertal und Radolfzell, unmittelbare Tabellennachbarn der Baaremer sind. Die Chance, sich ins Tabellenmittelfeld zu schieben, ist groß. Schließlich beträgt der Rückstand zum ersten einstelligen Tabellenplatz nur zwei Zähler. Die Donaueschinger stehen vor richtungweisenden Wochen. Der Anfang am vergangenen Wochenende in Mörsch macht Mut, dass die Elf bis zur Winterpause noch einiges an Punkten draufpacken kann.