Fußball-Verbandsliga: (daz) Auch im dritten Heimspiel gelang der DJK Donaueschingen nicht der erhoffte erste Saisonsieg. Wie zuvor schon gegen Pfullendorf und Lörrach-Brombach ging die Elf auch gegen den FC Auggen mit einem 1:1 vom Platz. „Aufgrund der Tendenz in der Partie würde ich eher von zwei verlorenen Punkten sprechen. Schade, dass wir nicht das 2:0 gemacht haben. Die Großchance dazu war da. Dann hätten wir uns die drei Punkte nicht mehr nehmen lassen“, ist sich Trainer Tim Heine sicher.

Den Donaueschingern war schon vor dem Anpfiff der Saison klar, dass auf sie ein schweres Auftaktprogramm wartet. Alle vier bisherigen Gegner haben sich auf den Tabellenplätzen drei bis sieben einrangiert. Die Allmendshofener hingegen stehen auf Rang zwölf, haben jedoch noch vier Teams in der Tabelle hinter sich und mit Lahr, Waldkirch und Offenburg nun Gegner, die knapp mehr oder sogar weniger Punkte aus den Auftaktpartien geholt haben.

Heine sah gegen Auggen „70 richtig gute Minuten meiner Mannschaft“ und in diesem Zeitraum auch eine „sehr engagierte Leistung“. Die Elf kämpfte und spielte sehr gut, ließ zudem in der Defensive kaum etwas zu und durfte lange auf den ersten Sieg hoffen. Letztendlich war es eine Standartsituation, die in der Schlussphase noch zum Ausgleich führte. „So etwas ist immer ärgerlich. Wir müssen diese Situationen noch besser verteidigen“, betont Heine. Nach dem Ausgleich kam Auggen immer besser in die Partie und hatte sogar noch eine Möglichkeit zum Siegtreffer. Da mussten die Donaueschinger kurzzeitig etwas zittern.

Dem DJK-Trainer gefiel, dass seine Elf auch ohne den erhofften ersten Sieg in der Liga immer besser ankommt. „Unser Spiel mit Ballbesitz sieht schon sehr gut aus. Wir werden mutiger. Jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt, sich für derartige Leistungen auch mit drei Punkten zu belohnen“, fügt der Trainer an. Seine Mannschaft müsse es jedoch lernen, auch in der Schlussphase einer Partie für die nötige Entlastung zu sorgen und sich nicht zu sehr in den eigenen Strafraum drängen zu lassen. Heine: „Wir sind rundum auf einem guten Weg. Die Leistungen stimmen und in der Verfassung werden wir auch bald den ersten Sieg einfahren.“ Nun müssen Taten folgen.