Fußball-Verbandsliga: Offenburger FV – DJK Donaueschingen (Samstag, 14.30 Uhr). (daz) Für den Aufsteiger aus Donaueschingen steht das dritte Auswärtsspiel bevor. Die bisherige Bilanz auf fremden Plätzen fällt mit 1:9 Toren und null Punkten verheerend aus. Im Gegensatz zu den Heimspielen, in denen die Elf von Trainer Tim Heine vier Mal nicht als Verlierer vom Platz ging, fehlte zuletzt bei den Dienstreisen etwas das Selbstvertrauen. „Sicherlich tun wir uns auf eigenem Platz mit unseren Fans im Rücken leichter. Ich will jedoch aus den ersten zwei Auswärtsspielen keinen Trend ableiten. Wir sind besser, als es die Ergebnisse zeigen. Jedoch haben wir zu viele individuelle Fehler gemacht, die gnadenlos bestraft wurden“, analysiert Heine.

Mit fünf Punkten aus sechs Partien und damit einen Rang schlechter als die DJK platziert, hinken die Offenburger ihren eigenen Ambitionen hinterher. „Offenburg rechne ich in der Tabelle weiter oben ein. Offenbar hatten sie einige verletzte Spieler. Der Druck lastet eindeutig auf den Schultern der Gastgeber“, betont Heine und hofft gleichzeitig, dass seine Elf von der sicherlich etwas vorhandenen Verunsicherung beim OFV profitieren kann. „Wenn wir lange die Null halten, oder vielleicht selbst in Führung gehen würden, wäre das für uns ideal“, fügt Heine an. Es gelte, stabil und konzentriert in der Abwehr zu spielen und im Angriff ein berechenbares Risiko zu suchen. Die jüngste Partie gegen Waldkirch (2:0) wurde auf Video aufgezeichnet und intensiv ausgewertet.

Heine wird auf zumindest zwei Positionen umstellen müssen. Tobias Wild, der zuletzt sehr solide Leistungen brachte, hat sich für die eine Partie abgemeldet. Max Schneider hat eine Kapselverletzung und wird im schlimmsten Fall bis zu vier Wochen fehlen. Marcel Wetzig, zuletzt ebenfalls oft von Verletzungen gebeutelt, wird wohl zunächst weiterhin in der Bezirksliga-Elf der Allmendshofener spielen. Heine will daher beim Abschlusstraining genauer hinschauen, wer die Positionen von Wild und Schneider übernehmen kann. Alternativen hat der Übungsleiter, auch wenn Daniel Köpfler wegen Leistenproblemen weiterhin aussetzen muss.

Damit zumindest etwas vom Flair in Allmendshofen auch in Offenburg rüber kommt, haben zahlreiche Anhänger der DJK den Zugfahrplan studiert und werden mit einer größeren Zahl mitreisen. Auch ihnen möchte die Elf die Anreise mit etwas Zählbarem vergolden. „Wir haben in den vergangenen Tagen unsere bisherigen Auswärtsauftritte ausführlich analysiert. Es ist an der Zeit, sich besser zu verkaufen, auch wenn es sicherlich einfachere Aufgaben gibt. Wir sind zuversichtlich, auch weil wir nach dem ersten Saisonsieg neues Selbstvertrauen haben und wissen, was wir können“, ergänzt Heine.