Fußball, südbadischer Pokal, 1. Runde: FC NeustadtDJK Donaueschingen (Samstag, 14.30 Uhr). Mit dem Einzug in das Pokal-Halbfinale hat DJK Donaueschingen in der vergangenen Saison vereinsintern Geschichte geschrieben. Diesen Erfolg zu wiederholen, wird für den Verbandsliga-Aufsteiger eine große Herausforderung. Zum Auftakt der neuen Pokalsaison geht es in den Hochschwarzwald. Beide Mannschaften standen sich erst im April gegenüber. Damals setzte sich die DJK auf dem Weg zur Landesliga-Meisterschaft mit 5:2 Toren durch, nachdem es in der Vorrunde im Jahnstadion ein 1:1-Unentschieden gegeben hatte.

Neustadt qualifizierte sich am vergangenen Samstag durch einen 2:0-Erfolg beim FC Pfaffenweiler für den Wettbewerb. „Wir werden wahrscheinlich mit der gleichen Elf spielen, da zahlreiche Akteure im Urlaub sind“, sagt Rolf Eckert, sportlicher Leiter des FC Neustadt. Auch Trainer Zejlko Cosic ist nicht vor Ort. Immerhin zeichnet sich die Rückkehr von Defensivspieler Fabian Papa ab, der die Neustädter Abwehr verstärken soll. Eckert: „Donaueschingen ist in der Partie ganz klarer Favorit. Die Mannschaft war bereits stark und wurde nochmals verstärkt. Für uns ist das eine Woche vor den Punktspielen ein ernsthafter Test. Unter dieser Prämisse sehen wir auch die Partie.“

Für Donaueschingens Trainer Tim Heine spielt der Ligen-Unterschied im Pokal keine Rolle. „Wenn uns die Favoritenbürde zugeschoben wird, dann ist das eben so. Wir nehmen sie auch an.“ Wie ernst Heine die Partie nimmt zeigt, dass er die Neustädter am vergangenen Samstag in Pfaffenweiler beobachtet hat und weiß, worauf er seine Akteure einzustellen hat. So kurz vor dem Punktspielauftakt hat die Partie für die DJK den Stellenwert einer Generalprobe. „Der Pokal ist ein attraktiver Wettbewerb. Wir wollen versuchen, an die vergangene Saison anzuknüpfen. Dazu müssen und werden wir die Neustädter sehr ernst nehmen.“

Personell will sich Heine nicht in die Karten schauen lassen. Einige Akteure sind im Urlaub, doch der Kader ermöglicht gleichwertigen Ersatz. Heine spürte in den vergangenen Trainingseinheiten, dass die Aufstiegseuphorie zurückgekehrt ist und die Spannung bei den Spielern steigt. Das gelte es nun auch auf dem Platz zu zeigen und sich für die zweite Runde zu qualifizieren, wo entweder Walbertsweiler oder Dettingen-Dingelsdorf warten.