Fußball-Verbandsliga: Es bleibt dabei: Auswärts gelingt Aufsteiger DJK Donaueschingen kein Punktgewinn. Auch im dritten Spiel setzte es am Samstag wieder eine Pleite. Nach dem 0:4 in Denzlingen und dem 1:5 in Lahr musste die Elf von Trainer Tim Heine diesmal mit einem 0:3 im Gepäck aus Offenburg die Heimreise antreten. „Die Niederlagen in Denzlingen und Lahr schmerzen mehr als die in Offenburg. Dazu war der Gegner diesmal zu stark. Offenburg war bisher für mich der stärkste Gegner überhaupt“, sagt Heine.

Alle sechs Punkte holte der Neuling bisher auf eigenem Platz. Da stehen die Fans wie ein zwölfter Mann hinter den Spielern. Auswärts will es hingegen nicht klappen. Heine: „Offenburg hatte in Halbzeit eins deutlich mehr Spielanteile, wir hingegen hatten Schwierigkeiten im Mittelfeld.“ Zwar gab es die ein oder andere Möglichkeit für die DJK, doch die Angriffe wurden nicht konsequent zu Ende gespielt. Ähnlich war es in Halbzeit zwei, als Donaueschingen nach dem 0:2-Rückstand sieben, acht sehr gute Minuten hatte, daraus aber nichts machte. „Wir hatten über 90 Minuten nicht die Stabilität, um den Gegner in Verlegenheit zu bringen. Wir sind nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen und waren oft einen Schritt zu spät“, musste Heine erkennen. Das eigentliche Vorhaben, mutig zu spielen, war nur phasenweise zu erkennen.

Heine will seine Mannschaft nicht allzu sehr kritisieren. „In Offenburg kannst du verlieren. Da werden auch noch andere Gegner patzen. Die Ortenauer haben andere Ambitionen und werden sich in der Liga weiter nach oben arbeiten.“ Seine Elf hingegen wird auswärts zukünftig noch mehr Mut beweisen müssen, denn allein mit Punktgewinnen auf eigenem Platz wird die Liga nicht zu halten sein. In zwei Wochen, am 12. Oktober, gibt es beim SV Weil die nächste Chance. Zuvor steht noch das Heimspiel gegen den FC Teningen am 6. Oktober an. Schon am Donnerstag, 3. Oktober, geht es im Achtelfinale des südbadischen Pokals zum Kehler FV, derzeit Spitzenreiter der Verbandsliga.

Auch wenn Heine aktuell personell viele Möglichkeiten hat, zeigte sich am vergangenen Samstag, dass ein Spieler wie Max Schneider nur schwer zu ersetzen ist. Mit seiner Robustheit kann Schneider immer wieder Gegenspieler binden oder Löcher reißen. Schneider wird jedoch weiterhin verletzt ausfallen, sodass die Mannschaft ohne ihn Lösungen finden muss. Aktuell muss die DJK Donaueschingen hingegen mit dem Makel leben, die schlechteste Auswärtself der Liga zu sein. Null Punkte auf fremden Plätzen hat außerdem nur der Offenburger FV zu verzeichnen.