Fußball-Verbandsliga: SC Lahr – DJK Donaueschingen (Samstag, 15.30 Uhr). Die zweite Dienstreise in der Verbandsliga führt die Donaueschinger zu einer Mannschaft, die ebenso wie die Allmendshofener noch auf den ersten Saisonsieg wartet. Während die DJK schon drei Zähler aus drei Punkteteilungen auf eigenem Platz auf dem Konto hat, stehen die Gastgeber bei erst einem Punkt. Vorsicht ist dennoch geboten, denn in der vergangenen Saison schloss Lahr die Saison auf einem starken achten Platz ab und holte die Mehrzahl der Punkte auf eigenem Platz.

„Primäres Ziel ist es, den Gegner weiterhin in der Tabelle hinter uns zu lassen. Die Eindrücke in den drei Heimspielen waren gut, und es ist an der Zeit, jetzt auch den ersten Sieg einzufahren“, sagt Olaf Kurth, Co-Trainer der Donaueschinger. Er vertritt aktuell Tim Heine, hat sich aber im Vorfeld mit dem Cheftrainer abgestimmt, welche Taktik zum Erfolg führen kann. „Wenn wir mal ohne Gegentreffer bleiben, hätten wir schon viel erreicht. Wir müssen es mehr denn je lernen, Spiele mit 1:0 zu gewinnen. Dazu darf es in der Defensive keine Patzer geben und daran haben wir gearbeitet“, ergänzt Kurth.

In der Anfangsformation könnte es kleinere Umstellungen geben. Andreas Albicker wird aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Christian Limberger erlitt zuletzt eine kleinere Blessur am Knie und absolvierte unter der Woche nur ein Lauftraining. Bei ihm stehen die Chancen auf einen Einsatz bei 50:50. Stephan Ohnmacht informierte Kurth am Donnerstag, dass er eine leichtere Erkältung habe. Dennoch wird der neue Kapitän alles versuchen, um seine Mannschaft zu unterstützen. Nach seiner Sperre ist Mike Tritschler wieder ein Kandidat im Defensivbereich. Eventuell rückt auch Raphael Künstler in die Start-Elf, nachdem er gegen Auggen nur 25 Minuten spielte. Kurth hat indes weitere Akteure in der Hinterhand, die auf einen Einsatz ab der ersten Minute brennen. „Ich werde mit das Abschlusstraining genau anschauen und auch mit Tim sprechen. Wir werden eine starke Mannschaft aufbieten, die den Willen zeigt, endlich den ersten Sieg einzufahren.“

Gegner Lahr hatte nahezu das gleiche Auftaktprogramm wie die Allmendshofener, kassierte aber gegen Pfullendorf und Lörrach klare Niederlagen, während die DJK gegen beide Konkurrenten punktete. „Quervergleiche sind immer schwierig. Wir wissen, dass wir einen guten Tag brauchen, denn auch Lahr strebt den ersten Sieg an. Wir müssen 90 Minuten lang konzentriert bleiben und vor allem unsere Chancen effektiv nutzen“, ergänzt Kurth.

„Kehl ist kein Horror-Los“

Das erhoffte Heimspiel gibt es für den Verbandsligisten DJK Donaueschingen im Achtelfinale des südbadischen Pokals nicht. Die Allmendshofener müssen am Donnerstag, 3. Oktober, zum Kehler FV reisen. Kehl ist in der Verbandsliga aktuell mit acht Punkten aus vier Spielen Tabellenzweiter. „Natürlich hätten wir gerne auf eigenem Platz gespielt, doch darauf haben wir keinen Einfluss. Kehl ist kein Horror-Los, aber auch kein Glückslos. Es ist ein Spiel gegen eine Mannschaft aus der gleichen Liga. Wir werden auch dort unsere Chancen bekommen. „Es wird brutal schwer. In der Favoritenrolle sind wir definitiv nicht. Wir werden einen sehr guten Tag brauchen, um uns durchzusetzen“, sagt Olaf Kurth. In der Meisterschaft treffen beide Teams am 23. November, ebenfalls in Kehl, aufeinander.