Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – SV Endingen (Sonntag, 15 Uhr). Vor der DJK Donaueschingen liegen im Oktober richtungweisende Spiele. Am Sonntag gegen Endingen und eine Woche später in Mörsch treffen die Allmendshofener auf jene zwei Mannschaften, die in der Tabelle noch schlechter platziert sind. Es ist die Chance, einen kleinen Befreiungsschlag zu schaffen. Allerdings ist auch klar, dass die Konstellation auch Druck erzeugt. Es müssen Siege her.

Für DJK-Trainer Tim Heine hat die Partie gegen Endingen einen ähnlichen Charakter wie zuletzt die Heimspiele gegen Waldkirch und Teningen. „Wir haben ausführlich die vergangene Partie in Weil ausgewertet. Dort war die erste Halbzeit nicht in Ordnung. Wir müssen diesmal vom Anpfiff an mit der richtigen Einstellung auf den Platz gehen. Da wir das zuletzt in den Heimspielen gezeigt haben, bin ich zuversichtlich, dass meine Spieler auch diesmal die richtige Körpersprache zeigen“, sagt Heine. Für ihn ist Endingen eine gestandene Verbandsliga-Elf, die deutlich besser als die Platzierung sei. Das habe unter anderem das 2:2 gegen Pfullendorf gezeigt. Bei erst 16 Gegentreffern, die DJK steht bei 23, lässt sich zudem eine gewisse Abwehrstabilität erkennen. Die erst elf eigenen Treffer zeigen indes auch, dass Endingen Schwächen beim Torabschluss hat.

Heine muss die Partie ohne Angreifer Heiko Reich planen, der eine Bänderverletzung in der Schulter auskuriert. Auch Daniel Köpfler und Max Schneider fallen weiterhin aus. Für Heine ist das jedoch kein Alibi. „Wir haben genügend Spieler im Kader, die die Lücken schließen können.“ Mit Alieu Sarr kehrt zudem ein defensiver Spieler zurück. Auch Christian Limberger, zuletzt angeschlagen, war wieder im Training. Heine: „Bei ihm sieht es gut aus, was mich freut.“

Heine hat in den vergangenen Tagen versucht, die richtige psychologische Mischung zu finden. Einerseits müsse jetzt ohne Wenn und Aber ein Sieg her, andererseits dürfe die Elf daher aber auch nicht verkrampfen. Ihn stimmt zuversichtlich, dass seine Elf mit den eigenen Fans im Hintergrund bisher immer noch einen stärkeren Eindruck hinterließ. Immerhin holten die Baaremer die bisherigen sieben Punkte alle auf eigenem Platz. Nun muss der Schritt in den zweistelligen Punktebereich folgen, um einigermaßen stabil in die kommenden Aufgaben zu gehen.