Fußball-Verbandsliga: DJK DonaueschingenFC Teningen (Sonntag, 15 Uhr). Nach dem etwas unnötigen Aus im südbadischen Pokal am Donnerstag beim Ligakonkurrenten Kehler FV, müssen die Donaueschinger nun schnell die Partie abhaken und sich auf die Meisterschaft konzentrieren. Mit einem Sieg gegen Teningen würden die Allmendshofener den Konkurrenten in der Tabelle überholen. Auch Teningen spielte am Donnerstag im Pokal und kassierte gegen den Freiburger FC eine 2:7-Niederlage. Eine Kernfrage könnte daher sein, wer das Aus besser weggesteckt und die besseren Kraftreserven hat.

„Mich ärgert noch immer das Aus im Pokal, zumal einige Favoriten ausgeschieden sind. Für uns war definitiv mehr drin“, sagt DJK-Trainer Tim Heine am Freitag. An einen Kräfteverschleiß glaubt der Trainer nicht, zumal der kommende Gegner auch in einer englischen Woche steckt. Bisher ist Donaueschingen auf eigenem Platz in der Liga noch ungeschlagen, wobei die Allmendshofener unter anderem gegen drei Teams spielten, die sich aktuell auf den Plätzen eins bis sechs bewegen. „Teningen ist ein Gegner, den wir bezwingen sollten. Dann wären wir zumindest tabellarisch wieder im Soll“, ergänzt Heine. Eine ähnliche Konstellation wie vor dem Heimspiel gegen Waldkirch, in dem sich die Heine-Elf mit drei Punkten belohnte.

Der Donaueschinger Trainer hat den kommenden Gegner bisher nur auf Videos gesehen, sich aber auch Informationen über andere Quellen beschafft. Teningen hat bisher schon 15 Mal getroffen, aber auch schon 18 Gegentreffer kassiert. Die Abwehr scheint nicht ganz sattelfest zu sein. Das sollte den Donaueschingern, die auf eigenem Platz erst drei Gegentore kassierten, entgegenkommen. „Wir müssen Mut zeigen, so wie wir es in den Heimspielen immer getan haben. Mit unseren tollen Fans im Rücken fühlen wir uns wohl. Wichtig ist mir, dass wir auch einmal beim ersten oder zweiten Versuch treffen. Bisher gelang das oftmals erst im fünften oder sechsten Anlauf“, ergänzt Heine. Auch in Kehl gab es Chancen, die jedoch alle ungenutzt verstrichen. Gegen Teningen sollte eine deutlich bessere Abschlussqualität her.

Da am Donnerstag alle Spieler gesund den Platz verlassen haben, wird sich am Kader nicht viel ändern. Heine vertraut der Elf, die zuletzt spielte, um anzufügen: „Für ein, zwei Veränderungen bin ich immer offen. Schon aus taktischen Gründen oder um neue Impulse zu setzen.“ Am Freitag ließ Heine nur dosiert trainieren. Die Regeneration stand im Mittelpunkt. Allein die Akteure, die in der englischen Woche bisher weniger spielten, absolvierten eine ausführlichere Einheit, auch um sich weiterhin anzubieten.