Fußball-Verbandsliga: Viermal musste Aufsteiger DJK Donaueschingen vor dem vergangenen Wochenende auswärts antreten und viermal kehrte die Elf mit Niederlagen zurück. Ein Fakt, der auch psychisch an den Spielern zehrte und belastete. Am Samstag endete die Negativserie mit einem 4:2-Erfolg in Mörsch. „Endlich ist das Thema vom Tisch. Es war auch wichtig, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten. Dieser Sieg muss und wird uns neues Selbstvertrauen geben“, ist DJK-Trainer Tim Heine überzeugt.

Schon vor dem Spiel der Kellerkinder war klar, dass beide Teams auf Sieg spielen müssen. Die Allmendshofener fanden gut in die Partie, doch wie so oft in den vergangenen Begegnungen nutzen sie gut herausgespielte Chancen nicht zu Treffern. Allerdings nahmen die DJK-Akteure dies, wie im Vorfeld von Heine erhofft, eher als Motivation, um nicht nachzulassen. „Das Eigentor von Mörsch hat uns etwas geholfen. Mit dem schnellen 2:0 hatten wir nach 45 Minuten einen psychologischen Vorteil“, sagte der DJK-Coach.

Die erhoffte Sicherheit gab die 2:0-Führung der Heine-Elf nach dem Seitenwechsel zunächst nicht. Die Gastgeber verkürzten schon zwei Minuten nach Wiederbeginn. „So etwas sollte nicht passieren. Da müssen wir besser verteidigen“, mahnte Heine. Sechs Minuten später gab seine Elf mit dem 3:1 die richtige Antwort. Sebastian Sauter gelang sein fünftes Saisontor, mit dem er intern sogar die Torjägerliste der DJK anführt. Es folgte das 4:1 durch Benedikt Ganter, der auch schon zum dritten Mal nach dem Aufstieg traf.

Bei vier möglichen Absteigern sind die Donaueschinger mit nunmehr elf Zählern noch lange nicht aus der Gefahrenzone heraus, zumal im nächsten Heimspiel mit dem SV Kuppenheim eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte auf die Baar kommt.

Ein fünfminütiges Debüt gab mit Christiaan Brandon Beau Sheku übrigens ein junger Offensivspieler, dem Heine großes Potenzial bescheinigt. Er soll aber zunächst mehrheitlich Einsätze in der Bezirksliga-Elf erhalten.