Am dritten Spieltag der DEL-Saison gab es das erste Mal Grund zum Jubeln für die Wild Wings. Die Schwenninger holten bei den Iserlohn Roosters drei Punkte durch einen 4:1 Erfolg.

Christopher Fischer war überglücklich: „Die Erleichterung ist riesengroß. Großes Lob an die Mannschaft, Strahlmeier hat super gehalten“, war dem Schwenninger Offensivverteidiger klar, dass insbesondere im durchwachsenen ersten Drittel der Torhüter die Wild Wings im Spiel hielt.

Christopher Fischer
Christopher Fischer | Bild: Werner Feißt

Denn da sah es ursprünglich nicht danach aus, als hätten sich die Reihenumstellungen der Wild Wings ausgezahlt. Die Wild Wings waren immer wieder einen Schritt zu spät und nicht aggressiv genug am Mann. Auch wenn beide Mannschaften ähnlich viele Chancen hatten, die größeren waren bei den Roosters.

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Im Laufe der Partie bissen sich die SERC-Profis jedoch immer mehr in die Partie, spielten defensiv aggressiver und in der Offensive zielstrebiger. Im Gegensatz zur ersten Partie, als man nach dem 0:1 die Ingolstädter gewähren ließ, konnte das 1:0 durch Ryan O´Connor die Wildschwäne nicht aus der Bahn werfen. Nur zwei Minuten später erzielten die Wild Wings den Ausgleich durch Mike Blunden.

Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später kam der große Moment von Maximilian Hadraschek. Der aus Bad Nauheim aus der DEL 2 gekommene Stürmer fälschte in seinem ersten DEL-Spiel einen Schlenzer von Verteidiger Mark Fraser unhaltbar für Andreas Jenike ab.

Max Hadraschek
Max Hadraschek | Bild: Werner Feißt

Ein umkämpftes Spiel

Im weiteren Verlauf der Partie dann ein umkämpftes Spiel, im dritten Drittel mit drückenden Iserlohnern, aber defensiv gut dagegen haltenden Schwenningern, die ihre wenigen Chancen eiskalt nutzten und so verdient mit einem 4:1 nach Hause fuhren.

Entsprechend glücklich, war auch Trainer Paul Thompson: „Der Sieg war nach unserem harten ersten Wochenende sehr wichtig. Die Jungs waren alle unzufrieden mit unseren ersten beiden Spielen. Wir haben uns solide in die Partie rein gekämpft. Besonders im letzten Drittel sind wir in der Defensive gut gestanden. Unser drittes Tor war die Vorentscheidung. Ich bin sehr glücklich, in einem so unbequem zu spielenden Stadion zu gewinnen“.

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Ganz im Gegensatz dazu ärgerte sich Iserlohns Trainer Jason O'Leary über das Auftreten seiner Mannschaft: „Schwenningen hatte mehr Lust, die Punkte zu holen als wir. Wir waren nicht bereit, haben nicht hart genug gearbeitet. Deshalb haben die Wild Wings auch verdient gewonnen“.

Den Wildschwänen dürfte egal sein, wie der Sieg zustande kam. Wichtig ist, dass er eingefahren wurde und Selbstvertrauen getankt werden konnte für das schwere Heimspiel gegen die Augsburger Panther am Sonntagabend.