Ringen: (lh) Der ASV Nendingen hat gute Chancen, in ein paar Wochen zum vierten Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft zu feiern. Paradox ist allerdings, dass der Klub in der Anfang September neu beginnenden Wettkampfsaison in der Oberliga Württemberg drittklassig auf Punktejagd geht. Da Nendingen die Frist zum 20. Dezember verstreichen ließ und nicht für die Bundesliga-Neustrukturierung des Deutschen Ringerbundes (DRB) meldete, wird die Donau-Staffel in die Oberliga Württemberg zwangsversetzt. Die weitere Konsequenz daraus ist, dass die ASV-Bundesliga-Reserve aus der Regionalliga Baden-Württemberg verbannt und in die Landesliga Württemberg zurückgestuft wird. Trainer Volker Hirt bedauert die Entscheidung des ASV-Ausschusses: „In den zehn Jahren wurde einiges aufgebaut. Ich verstehe auch die Argumente, dass die Zuschauerzahlen zurückgegangen sind wie auch die benötigten Helfer für die Heimkämpfe.“

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