Radsport: – Zum Abschluss der German Masters-Serie 2022 lief es für Anna-Sophia von Schneyder und Anika Papok vom RV Lottstetten zunächst gar nicht gut. Das junge Duo, das in diesem Jahr erstmals bei der Elite mitgefahren ist, kam beim dritten und letzten Durchgang in Sulzbach am Main auf den vierten Platz. Zuvor in Bad Salzuflen, wo sie ihre Bestleistung von 127,62 Punkten herausfuhren, und in Nuthetal mit 127,00 Punkten, hatten es die beiden Schülerinnen jeweils auf Rang drei geschafft.

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Rang drei wäre in Unterfranken theoretisch auch drin gewesen, denn Sophia von Schneyder und Anika Papok fuhren in der Zwischenrunde einmal mehr ihr Programm gut heraus, kamen auf 121,22 Punkte. Lediglich zehn Zähler hatten das Wertungsgericht von den eingereichten 131,20 Punkten abgezogen.

Sturz in der Vorrunde

Dass es dennoch „nur“ zu Rang vier reichte, lag am Sturz zu Beginn ihres Programms in der Vorrunde. „Sie sind beide leider beim Kehrsteuerrohr-Steiger gestürzt“, so Trainerin Kerstin von Schneyder: „Das gab zuviel Abzug. Am Ende waren es lediglich 109,94 Punkte.“

So verpassten die beiden Lottstetterinnen das Finale, durften lediglich in der Zwischenrunde ran. im Finale patzten dann Annice Niedermayer und Jessie Hasmüller von der SG Denkendorf/Magstadt. Sie fuhren lediglich 118,13 Punkte heraus. In der Vorrunde waren sie mit fast der identischen Punktzahl an Anna-Sophia von Schneyder und Anika Papok noch vorbei gezogen.

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Siegerinnen im Zweier der Frauen wurden die Europameisterinnen Sophie-Marie Wöhrle und Caroline Wurth vom RSV Gutach mit 143,45 Punkten vor den Weltmeisterinnen Selina Marquardt und Helen Vordermeier (RV Oberjesingen), die mit 139,71 Punkten allerdings ihren Gesamtsieg zementierten.

Deutsche Meisterschaften in Mainz

In zwei Wochen, am Sonntag, 9. Oktober, endet für Sophia von Schneyder und Anika Papok die erste Elite-Saison mit der Teilnahme an den Deutschen Hallenradsport-Meisterschaften in Mainz.