Während der Spielbetrieb im regionalen Fußball schon an diesem Wochenende ruht, gestaltet sich die Situation in anderen Sportarten unterschiedlich.

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Tischtennis

Schon seit dem vergangenen Wochenende werden die Saisonspiele im Tischtennis nach einem anderen Modus ausgespielt. So werden keine Doppel mehr gespielt und dafür sämtliche Einzel ausgetragen. „Weil die Doppel von den verantwortlichen politischen Entscheidungsträgern als Kontaktsport eingestuft worden sind, wollten wir auf Nummer Sicher gehen“, sagt Marcel Braun (TTC Lörrach), der Sprecher des Tischtennis-Bezirks Oberrhein.

An diesem Wochenende soll in den Vereinen des Südbadischen Tischtennis-Verbands noch gespielt werden, während zum Beispiel in Nordbaden die Saison bereits seit vergangenem Wochenende unterbrochen worden ist. „Wir halten uns an die Vorgaben unseres Verbands, fahren also keine eigene Linie im Bezirk“, so Braun, der für dieses Wochenende noch von keiner Absage weiß.

Am Sonntag tage der Verbandsausschuss, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Zwar gelte Tischtennis als Individualsportart, doch seien ab Montag die Sporthallen geschlossen. Braun: „Ich gehe davon aus, dass wir ab Montag aufhören und Training und Spielbetrieb bis Ende November ruhen.“ Danach werde man sehen, ob die Spiele noch nachgeholt werden können. Endgültig für dieses Jahr abgesagt wurden schon der vom Juni verschobene Bezirkstag und die für Anfang November geplanten Bezirksmeisterschaften.

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Handball

Das Präsidium des Südbadischen Handballverbands hatte am Dienstag entschieden, die Spielrunde bis einschließlich 14./15. November auszusetzen. Auch an diesem Wochenende wird nicht mehr gespielt. Der Trainingsbetrieb sollte ursprünglich nach den vorgegebenen Hygieneverordnungen weiter geführt werden. Die Entscheidung des Handballverbands ist nach den neuen Vorgaben der Landesregierung natürlich überholt. Bis Ende November müssen Training und Spielbetrieb ruhen.

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Badminton

Der Spielbetrieb von unten bis zur Badenliga war bereits zu Wochenbeginn eingestellt und die Vorrunde, die normalerweise im Dezember endet, komplett gestrichen worden. Die Baden-Württemberg-Liga, unter anderem mit dem TV Bad Säckingen, zog nach einem Votum der betroffenen Vereine nach.

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Volleyball

Der Südbadische Volleyball-Verband überlässt es seinen Vereinen, ob sie am Wochenende nochmals an die Netze gehen wollen. Wer wegen der hohen Infektionszahlen nicht spielen will, kann dies bis Donnerstagabend dem jeweiligen Staffelleiter melden.
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Tennis

Verzwickter ist die Situation in der Individualsportart Tennis. Der Tiengener Trainer Christoph Back geht davon aus, dass die Austragung eines Einzels oder auch das Einzeltraining nach den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern erlaubt sein müsse. Back: „Entscheidend ist aber, ob die Sporthallen am Montag von den Gemeinden geöffnet sind.“ Der Deutsche Tennisbund (DTB) wartet nun auf Verfügungen von den einzelnen Bundesländern, ob und wie Sport im November betrieben werden kann. In diesen Verfügungen werde es, so informiert der DTB seine Vereine, auch Vorgaben für den Tennissport geben. Da jedes Bundesland aber seine eigene Verfügung erstellt, könne es von Bundesland zu Bundesland auch Unterschiede geben.

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