Fußball: – Das Turnier um den Waldhaus-Cup wird es in diesem Jahr nicht geben. Ausrichter SV Waldhaus hat die Veranstaltung, die für Mitte August noch geplant war, nun doch absagen müssen.

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Vorsitzender Markus Birkenberger und die Verantwortlichen hatten sich die Sache nicht einfach gemacht, haben sich aber nun doch schweren Herzens für eine Absage ihrer Sportwoche entschlossen, die Jahr für Jahr viel Publikum kurz vor Beginn der Saison anzog.

Nach intensiven Kontakten zu Landratsamt, Südbadischem Fußballverband und sogar DFB hat der SV Waldhaus die Reißleine gezogen. „Die Auflagen sind einfach noch zu hoch. Wir haben lange gewartet, müssen jetzt aber feststellen, dass wir unter diesen Bedingungen die Sicherheit von Spielern und Zuschauern nicht gewährleisten können“, bedauerte Birkenberger die Absage im Gespräch mit unserer Zeitung.

Man habe auch gehofft, dass die Corona-Auflagen zum 1. August etwas gelockert würden. Danach sehe es, so Birkenberger, derzeit nicht aus. Nur die Zahl der erlaubten Zuschauer werden sich ab 1. August von 100 auf 500 erhöhen.

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Diese Lockerung reiche aber nicht aus. Birkenberger: „Wir haben vier Mannschaften jeden Abend. Die Mannschaften müssten separat duschen – unter Wahrung des Mindestabstands. Wir haben aber nur zwei Duschkabinen“, nennt der Vorsitzende nur einen der kritischen Punkte.

Die vielen Zuschauer müssten alle namentlich erfasst werden und auch für sie gilt der Mindestabstand von eineinhalb Metern. „Wir könnten die Erfüllung der Auflagen nicht garantieren. Das Risiko ist für uns zu hoch“, so Birkenberger, der auch für die Zukunft nicht ganz sorgenfrei ist: „Das wird schon bei den Saisonspielen ab 22. August eine Herausforderung werden.“

Küssaburg-Pokalturnier
soll stattfinden

Der VfR Horheim-Schwerzen hält als Ausrichter des Küssaburg-Pokalturniers am Termin fest. Das Turnier mit sechs Teams soll vom 10. bis 16. August (Montag bis Sonntag) mit einem Spiel täglich stattfinden. Derzeit erarbeitet der Verein ein Hygienekonzept. Vereinsvorsitzender Jürgen Simon steht der Schweiß auf der Stirn: „Wir sind am Planen. Die Erfüllung des Hygienekonzepts ist mit einem Wahnsinns-Aufwand verbunden. Wenn das Konzept steht, muss es natürlich noch von Gemeinde und Fußballverband genehmigt werden.

Zwei getrennte Duschkabinen habe man, so Simon. Die Zuschauerzahl würde man auf 250 begrenzen, um auf Nummer Sicher zu gehen. Erlaubt sind ab 1. August 500 Zuschauer.