Snowboard: – Während Spaziergänger derzeit die herbstliche Sonne genießen, sehnt sich Benedikt Bockstaller aus Maulburg gerade nach Schnee. Der Snowboarder vom WSV Bischofswiesen hat Oberbayern verlassen und lebt mittlerweile in Buchenbach im Dreisamtal: „Hier kann ich mit meinem Physiotherapeuten optimal trainieren und mich auf die anstehende Saison vorbereiten.“

Benedikt Bockstaller beim Training am Kitzsteinhorn: Das ist sein Lieblings-Trick, der Nosegrab.
Benedikt Bockstaller beim Training am Kitzsteinhorn: Das ist sein Lieblings-Trick, der Nosegrab. | Bild: Kitzsteinhorn Snowpark

In wenigen Tagen plant der 20-Jährige eine längere Reise in die Vereinigten Staaten: „Ich hoffe, dass ich trotz der mittlerweile verschärften Corona-Situation für vier Wochen nach Copper Mountain fliegen kann.“ Dort plant Bockstaller eine längere Trainingsphase und die Teilnahme am Weltcup.

Video: Benedikt-Bockstaller.de

Zuletzt flog Benedikt Bockstaller fleißig durch die Halfpipe in Saas Fee in der Schweiz: „Hier habe ich vier Wochen lang mit allen Nationalteams der Welt trainieren können.“ Der aus Maulburg stammende Snowboarder ist Angehöriger der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Hier hat er mittlerweile den ersten von sechs Ausbildungsabschnitten erfolgreich abgeschlossen und ist als Mitglied im Spitzensport Förderprogramm und bis Ende März 2021 für den Sport freigestellt worden.

Benedikt Bockstaller bei den Laax Open in Action.
Benedikt Bockstaller bei den Laax Open in Action. | Bild: Luis Gallo Photo

Benedikt Bockstaller, der zunächst Fußball beim FC Steinen-Höllstein spielte, hat mit zwölf Jahren mit Snowboarden begonnen. Mit 15 Jahren kam zum Junioren Nationalteam. An der Eliteschule des Sports im Sportinternat Berchtesgaden legte er sein Abitur erfolgreich ab. Vor zwei Jahren rückte er ins Nationalteam und voriges Jahr kam er ins Weltcup Half-Pipe Team.

Mehr Infos: http://www.benedikt-bockstaller.de

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