Ringen: – Während bei den Ringern des TuS Adelhausen das Rennen um die direkte Teilnahme an der Bundesliga-Endrunde noch offen ist, steht der KSV Rheinfelden als erster Absteiger aus der Regionalliga Baden-Württemberg fest.

1. Bundesliga: TuS Adelhausen – KSV Witten 24:7

Mit einem klaren Heimsieg gegen Ex-Meister KSV Witten hat sich die Dinkelberg-Staffel die Tür offen gehalten, direkt in der Endrunde der Bundesliga starten zu können. Dafür muss am kommenden Wochenende zu Hause der Dritte der West-Gruppe, die Red Devils Heilbronn, besiegt werden. Im Fall einer Niederlage wären zwei Ausscheidungskämpfe nach Weihnachten fällig.

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Nach der Auftaktniederlage von Nachwuchsringer Ianis Buzan (57 kg-Greco) sorgten die Erfolge von Felix Krafft (130 kg-Freistil, 13:8), Levan Metreveli (61 kg-Freistil, 3:1), Etka Sever (98 kg-Greco, Überlegenheit) und Manrikos Theodoridis (66 kg-Greco, Überlegenheit) für die souveräne 11:4-Pausenführung. Mit einem Schultersieg eröffnete Sebastian Jezierzanski (86 kg-Freistil) die zweite Kampfhälfte, in der nur noch Nico Megerle (71 kg-Freistil) mit einer 0:9-Niederlage den Kürzeren zog.

Regionalliga: KSV Rheinfelden – RG Hausen-Zell 11:17

Obwohl das letzte Bezirksderby anstand, war der Zuschauerzuspruch beim Liga-Schlusslicht überschaubar. Schon die Schulterniederlage von Neuzugang Bogdan Kosariev (57 kg-Greco) ließ früh die dunklen Wolken über der Rheinfelder Ecke entstehen. Obwohl der KSV Rheinfelden fünf Einzelduelle gewann, reichte es mit Abstand nicht zum ersten Liga-Erfolg gegen die RG Hausen-Zell, da die Niederlagen zu hoch ausfielen. Nur Andrius Reisch (75 kg-Freistil) holte vier Punkte mit einem Überlegenheitssieg. Die weiteren KSV-Erfolge gingen über die komplette Kampfdauer.

Durch die Niederlage sind sowohl die RG Hausen-Zell, die sich auf den achten Rang verbesserte, als auch der TSV Ehningen (9.) nicht mehr einzuholen. Kleiner Trost für die Hochrhein-Ringer: In der Oberliga Südbaden steht gegen den TuS Adelhausen II wieder ein Stadtderby an.