Ringen: – Mit drei südbadischen Duellen sind die drei Teams unserer Region am Samstag auswärts beschäftigt. Für den TuS Adelhausen II geht es sogar nur ins Kleine Wiesental, wo die WKG Weitenau-Wieslet zum letzten Derby wartet.

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1. Bundesliga Südwest

Das zweite Doppelkampfwochenende bringt aller Voraussicht nach bereits die Entscheidung um den Gruppensieg. „Zum Aufwärmen“ geht es am Samstag für den TuS Adelhausen zum ASV Urloffen (7.), ehe am Sonntag der Spitzenreiter der Südwest-Gruppe, der KSV Köllerbach, in die Dinkelberghalle kommt. Die Ortenauer verließen zuletzt durch zwei Siege gegen die südbadischen Konkurrenten RG Hausen-Zell und RKG Freiburg das Tabellenende. Im Vorkampf gewann der TuS Adelhausen mit 19:9.

Ein ganz anderes Kaliber stellt der Ex-Meister aus dem Saarland dar. In Köllerbach unterlag der TuS Adelhausen mit 9:14, wobei nur Ersatzmann Mirco Kuder (75 kg-Freistil) vorzeitig verlor. „Wir wollen den Gruppensieg“, sagt Trainer Bernd Reichenbach mit Blick auf die Play Offs. Zwar reicht ein Erfolg in Urloffen bereits für die sichere Teilnahme, doch würde durch einen Sieg mit mehr als fünf Punkten gegen den KSV Köllerbach ein Duell mit den anderen Gruppensiegern im Viertelfinale vermieden werden.

Souverän: Vincent von Czenstkowski vom KSV Rheinfelden (links) gegen Mehmed Mehmed vom KSV Hofstetten.
Souverän: Vincent von Czenstkowski vom KSV Rheinfelden (links) gegen Mehmed Mehmed vom KSV Hofstetten. | Bild: Rolf Rombach

Regionalliga Baden-Württemberg

Bei der WKG Weitenau-Wieslet geht es für den TuS Adelhausen II zum vierten Derby-Kampf der Saison. Obwohl beim 12:22 des Vorkampfs chancenlos, präsentierte sich aller Widrigkeiten zum Trotz vor allem der Nachwuchs immer wieder mit erfreulichen Ergebnissen. Die Entwicklung einzelner junger Sportler wurde mit Teilnahmen im Bundesliga-Team belohnt.

Sollte Stephan Brunner nach seiner Knieverletzung wieder fit sein, wäre Leonard Zavarin wieder mit an Bord im Reserve-Team. In Reinier Perez (86 kg-Freistil) hat der TuS Adelhausen II außerdem den punktbesten Ringer der Liga mit 15 Siegen in 15 Kämpfen in seinen Reihen. Gegen die WKG Weitenau-Wieslet wird er vermutlich wenig gefordert sein, da in seiner Klasse die Schwachstelle der Gastgeber ist.

Der KSV Rheinfelden will beim KSV Hofstetten den Vorkampf-Erfolg wiederholen. „Wenn alle ihr Können abrufen, wird das möglich sein“, ist Sascha Oswald nach den Rückschlägen dennoch optimistisch, die Saison besser abzuschließen als das Premierenjahr 2017.

Mit acht Einzelsiegen und einem Mannschaftsergebnis von 23:7 erhielten die Ortenauer im Oktober ihre höchste Saisonniederlage. Damals lohnte sich für den KSV Rheinfelden nicht nur die taktische Umstellung von Patrick Hinderer in die 57er-Klasse. Vincent von Czenstkowski (66 kg-Freistil) gelang dann auch der Schultersieg gegen den aufgerückten Mehmed Mehmed, der bislang nur zwei weitere Niederlagen kassierte.

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