Ringen: – Am 8. September 2007 betrat der TuS Adelhausen II beim KSV Hofstetten erstmals eine Regionalliga-Matte. Die starken Männer der Bundesliga-Reserve blieben zunächst zwei Jahre, kehrten aber 2013 zurück und holten danach 2015 und 2017 sogar den Meistertitel. Nach insgesamt neun Jahren endet diese Ära – vorerst. Fünf Kämpfe vor Saisonende steht die Staffel als Absteiger fest, auch wenn gegen den AV Sulgen „nur“ ein 17:20 aufzuholen ist, um die „Rote Laterne“ abzugeben.

Bei aktuell zwei Absteigern reicht es nicht für den Ligaverbleib. Der Abstieg wäre aber auch im Sinne der Vereinsverantwortlichen (wir berichteten). Einer davon: Maik Hohler, jetzt in der Sportlichen Leitung, 2007 als Halbschwergewichtler im Team. Der zweite Ringer in der Leitung: Sascha Keller, der damals gegen den TSV Musberg auf Frank Stäbler (mittlerweile dreifacher Weltmeister) traf und knapp 1:3 unterlag. Vielleicht gibt es in dieser Saison ein Wiedersehen in der Bundesliga zwischen beiden.

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1. Bundesliga Südwest: – Für das mögliche Wiedersehen in der Bundesliga muss der TuS Adelhausen die Play-Off-Teilnahme klarmachen. Dazu sollte die Dinkelberg-Staffel am Samstag erneut die RKG Freiburg besiegen, die noch Chancen auf den Losplatz für das Viertelfinale hat.

Trotz des 22:3-Erfolgs in der Vorrunde will TuS-Trainer Bernd Reichenbach sich nicht zurücklehnen und bereitet das Team bereits auf das zweite Doppelkampfwochenende im Dezember vor. Zum Rückrundenhöhepunkt kommt Tabellenführer KSV Köllerbach am zweiten Advent nach Adelhausen.

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Regionalliga: – Zum SRC Viernheim, dem Tabellenführer der Regionalliga, reist am Samstag der KSV Rheinfelden. Das Duell des Aufsteigers gegen den potenziell künftigen Bundesligisten wird sogar vom Internetsender http://www.sportdeutschland.tv übertragen. „Gänzlich ohne Druck“, sieht dabei KSV-Coach Sascha Oswald sein Team. Nach der klaren Niederlage gegen den Tabellenzweiten KG Baienfurt muss sich der SRC Viernheim wieder fangen. Ob dieser Umstand für die Rheinfelder ein Vorteil sein wird, bleibt abzuwarten.

Der TuS Adelhausen II erwartet vor dem südbadischen Bundesliga-Duell die ebenfalls südbadischen Kameraden des KSV Tennenbronn. Beide Vereine glänzen national durch ihre erfolgreiche Jugendarbeit, was auch an den Teams ersichtlich ist. Ob das halbe Dutzend junger TuS-Athleten allerdings zweistellig punkten wird, bleibt abzuwarten. „Wir freuen uns auf alle Fälle über jeden Einzelerfolg“, ist vom TuS Adelhausen zu hören.