Ringen: (ror) Pünktlich vor Weihnachten endet die Saison in der Regionalliga mit dem 18. Kampftag. Schlusslicht TuS Adelhausen II verabschiedet sich aus der Liga und vom Stadtrivalen KSV Rheinfelden. Der TuS Adelhausen II strebt einen Neuanfang in der Oberliga an, um den jungen Ringern eine etwas angenehmen Einstieg im höherklassigen Wettkampf zu bieten. Es kommen 2020 zwar kürzere Anfahrten auf die Reserve zu, aber ein Bezirks-Derby wird es nicht geben. Das Bundesliga-Team des TuS Adelhausen beendet die reguläre Runde gegen den ASV Hüttigweiler, der noch Chancen aufs Play-Off hat – sofern die RG Hausen-Zell gegen die RKG Freiburg gewinnt.

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Bundesliga Südwest

Mit 18:14 gewann der TuS Adelhausen den Vorkampf beim saarländischen ASV Hüttigweiler. Es war der knappste Erfolg der Dinkelbergstaffel, die damals zu neunt angetreten war. Der TuS Adelhausen hat das Viertelfinale bereits sicher, der Gast aus Hüttigweiler hat noch Chancen auf einen Losplatz, denn zwei der drei Gruppendritten kommen ebenfalls in die Endrunde. Sicher gesetzt sind die Gruppensieger KSV Köllerbach, ASV Mainz und Meister SV Wacker Burghausen. Unter den Zweitplatzierten, neben dem TuS Adelhausen auch die Red Devils Heilbronn und der SV Nackenheim, wird ein Team gelost, das neben den Siegern einen Setzplatz erhält. Gelost wird nach dem Kampf beim KV Riegelsberg, der Gruppensieger KSV Köllerbach zu Gast hat.

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Regionalliga Baden-Württemberg

Mit 15:18 unterlag der TuS Adelhausen II dem nordbadischen Aufsteiger ASV Ladenburg nur knapp, da Tamirlan Bicekuev (66 kg-Freistil) – Fünfter der Deutschen Meisterschaften 2019 – auf Grund eines DRL-Einsatzes zum 1. Dezember disqualifiziert wurde und die Punkte an TuS-Nachwuchsmann Nick Naumann gingen. Obwohl die Ladenburger inzwischen auf das Eigengewächs verzichten, gelangen ihnen zuletzt Siege gegen den KSV Rheinfelden und KSV Schriesheim, womit sie sich vorzeitig den siebten Tabellenplatz sicherten.

Ausklang in Sulgen: Andrius Reisch beendet mit dem KSV Rheinfelden am Samstag die Regionalliga-Saison.
Ausklang in Sulgen: Andrius Reisch beendet mit dem KSV Rheinfelden am Samstag die Regionalliga-Saison. | Bild: Rolf Rombach

Ebenfalls nur statistische Bedeutung hat der Auftritt des KSV Rheinfelden (8.) beim Absteiger ASV Germania Sulgen (9.). Die Gastgeber planen eine bunte After-Show-Party, an der auch die Rheinfelder Ringer teilnehmen werden. „Wir wollen zum Abschluss mit einem Sieg nach Hause fahren“, konzentriert sich KSV-Trainer Sascha Oswald ein letztes Mal auf das Sportliche. Er kann nahezu den kompletten Kader einsetzen. Einzig Luillys Perez Mora ist bereits in Kuba. Ihn sollte Ferenc Almási adäquat ersetzen.

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