Ringen, Regionalliga: – Nach einem Jahr Pause können sich die Ringerfans wieder auf ein Lokalduell in der Regionalliga Baden-Württemberg freuen. Da das Rheinfelder Rathaus belegt ist, erwartet der KSV Rheinfelden den TuS Adelhausen II schon heute um 20.30 Uhr an gewohnter Stätte in der Turnhalle der Schillerschule.

Mit zwei Niederlagen ist der Gastgeber in die Saison gestartet. Beide Male machten sich Kleinigkeiten negativ bemerkbar wie das Fehlen des russischen Neuzugangs Mikhail Ivanov. „Wir müssen wieder cleverer sein“, gibt sich KSV-Trainer Sascha Oswald selbstkritisch. Dabei ist er sich bewusst, dass in der Regionalliga ein anderer Wind weht wie in der Oberliga, die der Kraftsportverein 2016 und 2018 dominierte.

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Für Bernd Reichenbach ist die Lage entspannter als im vergangenen Jahr. Der Trainer des TuS Adelhausen will in erster Linie die Nachwuchsringer fordern und fördern. Die Leistungssteigerung, wie bei Leonard Zavarin (75 kg Greco), gibt ihm recht. Der 15-Jährige sicherte gegen die KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt dem TuS Adelhausen II die ersten Punkte. Nach der knappen 4:6-Niederlage von Zavarin gegen den deutschen Vizemeister Adrian Wolny muss KSV-Schlussmann Manuel Kingani auf jeden Fall auf der Hut sein, wenngleich sich die beiden von einigen Trainingseinheiten bereits kennen.

Mit dabei bei der Reserve des TuS Adelhausen sind vermutlich die beiden Punktegaranten Reinier Perez (80 kg Freistil) und Manuel Wolfer (66 kg Freistil). Gegen diese beiden müssen sich die Rheinfelder Sebastian und Vincent von Czenstkowski ordentlich strecken, um nicht die volle Punktzahl abzugeben. Spannend auch, ob Rheinfeldens Neuzugang Kevin Kähny (86 kg Greco) seinen TuS-Nachfolger Denis Horvath besiegen wird. Umgekehrt können die Rheinfelderdurch Andrius Reisch (75 kg Freistil), Eduard Frick (98 kg Freistil) und Ferenc Almási (130 kg Greco) auf Punkte hoffen.