Ski, alpin: (csi) Das Deutsche Schülercup-Finale der U12 Anfang März im Allgäu ist das große Ziel aller ambitionierten alpinen Nachwuchsracer der Jahrgänge 2008 und 2009. Dazu mussten sich die 83 Rennläufer aller drei baden-württembergischen Skiverbände in einem Slalom- und einem Racecross-Kurs in Grasgehren beweisen.

Für den Skiverband Schwarzwald gab sich Sophie Stricker (SC Konstanz) an beiden Tagen nur der überragenden schwäbischen Athletin Luisa Illig (WSV Isny) geschlagen und wurde zweimal Zweite. Dahinter kam Gwyneth Holzer (SC 1900 Donaueschingen) als schnellste Starterin des Jahrgangs 2009 als Dritte der Gesamtwertung ins Ziel.

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Die Rheinfelderin Eva Höcht (SZ Rheinfelden) fuhr mit zwei sehr guten Läufen nur sieben Zehntelsekunden hinter Holzer als drittschnellste (Gesamt 5.) 2009er Starterin über die Ziellinie. Lilly Straub (SC Sasbachwalden) wurde Dritte der 2008er (Gesamt 7.), Lilli Anders (SC Waldshut) und Lena Hierholzer (SC Wehr) kamen hier mit Platz acht und neun ebenfalls noch unter die besten Zehn (Gesamt 14. und 15.).

Pius Burger (SZ Elzach) war im ersten Durchgang noch nicht ganz auf der Ideallinie unterwegs, fand diese aber im zweiten Lauf und sicherte sich damit im ersten baden-württembergischen Saisonvergleich Platz zwei hinter Luis Munk von den Rheinbrüdern Karlsruhe. Dritter wurde Anton Fallert (SC Sasbachwalden) nur elf Hundertstelsekunden vor Maximilian Valasek (SC Offenburg) als schnellstem Fahrer der 2009er.

Stark: Maximilian Wirtz von der SZ Rheinfelden Fünfter.
Stark: Maximilian Wirtz von der SZ Rheinfelden Fünfter. | Bild: Martin Siegmund

Matteo Burger (SZ Elzach), Marvin Ehreiser (SC Yburg), Emilio Fritschi (SC Baar Donaueschingen) und Max Hierholzer (SC Wehr) eroberten auf den Plätzen fünf, sechs, acht und zehn des älteren Jahrgangs die Top Ten-Ränge (Gesamt 7., 9., 11., 13.). Jan Hecht (ST Freiburg), Maximilian Wirtz (SZ Rheinfelden) und Wilson Klausmann (SZ Elzach) trugen sich nur Wimpernschläge voneinander entfernt auf den 2009er-Rängen vier, fünf und sechs (Gesamt 14., 15. und 16.) in die Ergebnisliste ein.

Beim Slalomcross am Folgetag stellten die kurzen Stummelstangen und die großen Flaggentore die Nachwuchsrennläufer vor neue Herausforderungen, die perfekt gemeistert werden mussten, um auf der eher kurzen Rennpiste erfolgreich zu sein. Auch hier konnte nur die Konstanzerin Sophie Stricker mit der erneuten Siegerin Luisa Illig mithalten und wurde wieder Zweite mit deutlichem Vorsprung vor der drittplatzierten Patricia Mezger (SZ Ludwigsburg). Sophia Blum (TuS Gutach) machte drei Plätze gut und fuhr auf Platz fünf, Anna Ringwald (ST Freiburg) war zweitschnellste der 2009er (Gesamt 7.).

Eva Höcht verpasste hier das erneute Podest nur um zwei Zehntelsekunden als Vierte (Gesamt 10.), Gwyneth Holzer und Megan Gabererder (SC Baar Donaueschingen) behaupteten sich auf den Plätzen sechs und acht (Gesamt 13. Und 19.). Lena Hierholzer, Lilli Anders und Josephine Klingele (SZ Bernau) trugen als Siebte, Elfte und Zwölfte der 2008er (Gesamt 11., 18. und 20.) zum guten Abschneiden ihrer Regio Süd bei.

Zunächst nur elf Hundertstelsekunden vor Vortagessieger Luis Munk, nach Lauf zwei mit fast zwei Sekunden Vorsprung als Sieger aufs Podest: Pius Burger gelang ein überragender Lauf im zweiten Durchgang und ließ damit Ben Schreiber (SZ Schwieberdingen) und Marvin Ehreiser deutlich hinter sich. Munk unterlief ein schwerer Fehler, er wurde 23. Finn-Luis Ammerer (ST Freiburg) gelang Platz vier des älteren Jahrgangs (Gesamt 5.) vor seinem Vereinskollegen Jan Hecht, dem Zweiten der 2009er.

Max Hierholzer konnte den Schwung aus dem ersten Lauf, bei dem er noch auf Rang fünf gelegen hatte, nicht ganz mitnehmen und wurde Sechster der 2008er (Gesamt 8.). Carlos Weschmann (SC Konstanz), Tilo Herrmann (SC Todtnau) und Fabian Wiest (SC Konstanz) kamen hier auf die Ränge sieben, zehn und elf (Gesamt 10., 14. und 15.) Maximilian Valasek fiel nach einem Fahrfehler noch auf Platz sieben der 2009er (Gesamt 20.) zurück.

„Wir haben hier viele gute Leistungen der jungen Rennläufer gesehen, die Tendenz geht da ganz klar nach oben. Wir arbeiten daran, dass die Leistungen auch konstant über zwei Durchgänge abgerufen werden können“, freut sich Regio-Süd-Trainer Luca Mai auf die weiteren Kids Cross-Rennen.