Fußball-Landesliga: – Eine Woche vor der Konkurrenz startet der SV 08 Laufenburg in die Frühjahrsrunde. Der Neuling ist zum Aufsteiger-Duell beim FC Bad Krozingen zu Gast. Die für Ende April vorgesehene Partie wurde auf Wunsch der Gastgeber vorverlegt. „Für uns ist das kein Problem“, so Trainer Michael Wasmer zur Terminierung: „Wir sind froh, dass es jetzt um Punkte geht.“

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Testspiele hatten die Null-Achter zuletzt genug – und alle wurden gewonnen. Für Wasmer weder gutes noch schlechtes Omen: „Ergebnisse interessieren nicht. Wichtiger ist, was klappt und was nicht.“ Und es hat einiges geklappt bei den Laufenburgern, die ihren Kader im Winter ordentlich aufgestockt haben. Neben Rückkehrer Sandro Knab (Grasshopper Zürich) und dem aus der Reserve aufgerückten Elias Willmann begrüßte Wasmer die Neuzugänge Labinot Halili (VfB Waldshut), Alexander Schneider (SV Weil), Mike Heyde (FC Wallbach), Andreas Tsiokas (Griechenland) und Raphael Scherzinger (FC 08 Bad Säckingen).

Von einem Luxusproblem könne er aber nicht reden, so Wasmer: „Bujar Halili und Eduard Nowak sind in Bad Krozingen wegen einer Sperre nicht dabei. Labinot Halili und Fabian Frieling sind verletzt. Es stehen lediglich 14 Spieler zur Verfügung. Insgesamt aber bieten sich nun einige neue Variationen an.“

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Zudem müsse er in absehbarer Zeit auf Alija Kapidzija verzichten. Wie der Verein mitteilt, werde der 23-Jährige ab Anfang April bei Werder Bremen im Einsatz sein. Allerdings nicht, um den Bundesligisten im Abstiegskampf zu unterstützen, sondern im Rahmen seines Studiums der Sportwissenschaften dort ein Praktikum zu absolvieren.

Nach einer bärenstarken Vorrunde mit Platz zwei zum Jahreswechsel hat Michael Wasmer die Saisonziele leicht korrigiert, nachdem er zunächst den Abstieg vermeiden wollte: „Wir wollen bis Saisonende unsere Platzierung verteidigen. Vielleicht geht es sogar noch ein Stückchen nach oben.“

Zur vorübergehenden Tabellenführung reicht zwar ein Sieg in Bad Krozingen, doch trotz der optimalen Vorbereitung breche niemand in Euphorie aus: „Wir wissen um die Schwere des Spiels dort“, so Wasmer, dessen Elf das Hinspiel mit 6:2 für sich entschieden hat: „Wir fahren durchaus mit Respekt zum Mit-Aufsteiger. Klar ist aber auch, dass wir gewinnen wollen.“