Video: Welte, Gerd

Fußball-Landesliga: SV 08 LaufenburgSV RW Ballrechten-Dottingen 4:1 (2:0)

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Tore: 1:0 (37.) Kapidzija; 2:0 (39.) Halili; 2:1 (58.) Müller; 3:1 (63.) Halili; 4:1 (88.) D‘Accurso. – SR: Ilker Kaya (Elchesheim). – Z.: 100.

Was zeichnet den SV 08 Laufenburg aus, der mit einem letztlich souveränen 4:1-Erfolg gegen den SV RW Ballrechten-Dottingen seinen zweiten Platz festigte und damit seit fast einem Jahr zu Hause in Ligaspielen unbesiegt bleibt? Neben der individuellen Qualität der Spieler ist es sicher auch der „Team Spirit“, den Trainer Michael Wasmer immer wieder gern beschwört.

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Wird im Sturm der Grippe-geschwächte Sandro D‘Accurso zunächst geschont und erst für die letzte halbe Stunde eingewechselt, treffen eben Halili und Kapidzija. Fällt in der Abwehr-Viererkette Eduard Nowak aus, vertritt diesen Luca Schmidt bravourös. Auf der ungewohnten Position reihte er sich reibungslos in die Kette mit Paul Mendy, Felix Zölle und Matteo Mäder ein.

Michael Wasmer, Trainer SV 08 Laufenburg: „Das war ein zäher Start und auch nicht unser bestes Spiel heute.“
Michael Wasmer, Trainer SV 08 Laufenburg: „Das war ein zäher Start und auch nicht unser bestes Spiel heute.“ | Bild: Jürgen Rudigier

Dabei sah es zu Beginn der Partie gar nicht so gut aus für die Gastgeber. Angelo Minardi verfehlte mit seinem Schuss aus halbrechter Position das Tor der Platzherren nur knapp. Ansonsten brachte beide Mannschaften offensiv nichts zustande. „Das war ein zäher Start und auch nicht unser bestes Spiel heute“, musste auch Wasmer zugeben.

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Ein Langeweile-Spiel wurde es dann doch nicht. Innerhalb von zwei Minuten zwischen der 37. und 39. Minute hatte der SV 08 Laufenburg durch Treffer von Alija Kapidzija und Bujar Halili die Partie lanciert. Kurz darauf bewies Diego Cambero im Tor der Gastgeber seine Klasse, als er gegen Marco Müller mit ganzem Körpereinsatz rettete.

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Nach dem Wechsel wurden die Gäste zunächst stärker. Folgerichtig gelang ihnen das Anschlusstor durch Müller. Fünf Minuten später stellte allerdings Bujar Halili auf der anderen Seite mit dem 3:1 den alten Abstand wieder her. Aleksandar Ristic hatte ihn von außen hervorragend in Szene gesetzt.

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Zehn Minuten war Sandro D‘Accurso, der noch an einer Erkältung laborierte, auf dem Feld, als es schon gefährlich wurde. Scheiterte er mit seinem Schlenzer in der 76. Minute allerdings noch an der Latte, machte er es zwei Minuten vor dem Ende besser und stellte den 4:1-Endstand her.

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Kurz zuvor hatte sein Teamkollege Angelo Armenio noch eine Chance ausgelassen (78.). Ungefährlich waren aber auch die Gäste nicht, denn der eingewechselte Mario Kaltenmark verfehlte frei vor Keeper Cambero das Tor nur knapp (83.).

SV 08 Laufenburg: Cambero – Schmidt, Mäder (83. Widmann), Zölle, Mendy – Mathis, Ristic (65. D‘Accurso), Seidita (75. Ferrara), Armenio (88. Matthes) – Kapidzija, Halili.