Ringen: – Mit einigen personellen Überraschungen wartete der TuS Adelhausen beim KV Riegelsberg auf. Neben Alexander Semisorow gab auch Pascal Ruh sein Comeback im Bundesliga-Team, das die Saarländer klar mit 31:6 von der Matte fegte. Ebenso deutlich musste umgekehrt der TuS Adelhausen II mit 9:28 die Segel gegen den AV Sulgen streichen, womit das Abenteuer Regionalliga für das Reserve-Team beendet ist. Leicht bangen muss hingegen der KSV Rheinfelden, der zwar vom AV Sulgen nicht mehr eingeholt werden kann, allerdings durch die Niederlage gegen den ASV Ladenburg diesen kaum noch erreicht. Somit hängt die künftige Ligazugehörigkeit des KSV Rheinfelden erneut von der Bundesliga-Zusammensetzung ab.

1. Bundesliga Südwest: KV Riegelsberg – TuS Adelhausen 6:31

Erstmals seit seiner schweren Ellenbogenverletzung im September stand Pascal Ruh (86 kg-Freistil) wieder die komplette Kampfzeit auf der Matte. Zwar musste er durch einen Takedown und zwei Durchdreher sechs Punkte lassen, doch gelangen ihm auch eigene Wertungen. Die 3:9-Niederlage war somit eher positiv.

Durch sieben Punkte in den letzten 80 Sekunden des Kampfes drehte Alexander Semisorow bei seinem Saisondebüt den Kampf zu einem 10:2-Sieg mit drei Punkten für den TuS Adelhausen. Schultersieger wurden Arian Güney (98 kg-Greco) und Zsolt Berki (66 kg-Greco). Fünf Überlegenheitssiege sorgten für klare Verhältnisse. Da war es zu verkraften, dass Leonard Zavarin (75 kg-Freistil) in der zweiten Runde geschultert wurde, nach dem er sich erneut stilartfremd in den Dienst der Mannschaft stellte.

Regionalliga: KSV Rheinfelden – ASV Ladenburg 14:18

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Erneut lief einiges schief beim Aufsteiger, angefangen bei der Aufstellung. Nachdem Eduard Frick vor einer Woche noch auf die 86-er-Klasse abgekocht hatte, war er dieses Mal 300 Gramm zu leicht für das Schwergewicht und musste zuschauen, wie Ladenburgs Andreas Tserachidis (130 kg-Freistil) kampflos zu Punkten kam. Dafür glich Luillys Perez Mora (98 kg-Greco) ebenfalls ohne Gegner aus.

Durch den Überlegenheitssieg von Garip Bayram (57 kg-Greco) gut gestartet, musste der KSV Rheinfelden bis zur Pause den Ausgleich hinnehmen. Gegen einen deutlich stärkeren Gegner gelang es Patrick Hinderer (61 kg-Freistil), die Niederlage mit 0:7 gut zu begrenzen. Allerdings scheiterte Fabian Wepfer (66 kg-Greco) beim Versuch, den aus der ersten Runde erworbenen Rückstand zu verkürzen. Chancenlos nach der Pause war Sebastian von Czenstkowski (86 kg-Freistil), der mit 1:16 zurück in die Ecke musste. Bruder Vincent hielt sich deutlich besser, verlor aber mit 4:15. Kevin Kähny (80 kg-Greco) musste manchen Konter am Mattenrand hinnehmen, der dann für den ASV Ladenburg gewertet wurde. Der 12:6-Sieg Kähnys war entsprechend unter Wert.

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Nach einer Niederlage sah es zunächst bei Manuel Kingani (75 kg-Greco) aus. Doch dem anfangs hektischen Drücken und Stoßen des Gegners folgte mit der Zeit immer weniger. Ab der vierten Minute ging nur noch Kingani voran und holte sich in der fünften Minute den Überlegenheitssieg. Das war es aber für die Gastgeber, da Andrius Reisch seine Beinangriffe – im Gegensatz zu Gegner Shamil Ustaev – nicht erfolgreich beendete. Das 10:2 für den Ladenburger bedeutete das Ende der Rheinfelder Träume vom siebten Tabellenplatz.

TuS Adelhausen II – AV Germania Sulgen 9:28

Erneut drei Einzelsiege gab es für den TuS Adelhausen II, zwei davon durch die ausländischen Profis Reinier Perez (86 kg-Freistil, 11:6 Punktsieg) und Schultersieger Dominik Gesgeny (80 kg-Greco). Das Trio komplett machte Nachwuchsmann Dovydas Urbanavicius (61 kg-Freistil), der mit 12:4 seinen fünften Saisonsieg feierte. Die restlichen Dinkelbergringer mussten sich vorzeitig geschlagen geben. Fest steht, dass die Dinkelberg-Staffel bis Saisonende Letzter bleiben wird.