Ringen: (ror) Zwei spannende Kämpfe vor vollem Haus erwartet die Ringer an diesem Wochenende. Bundesligist TuS Adelhausen reist am Samstag ins Wiesental zum Rückrundenstart bei der RG Hausen-Zell. Der KSV Rheinfelden erwartet schon am Freitag die WKG Weitenau-Wieslet im Kampf um das beste Team aus dem Ringer-Bezirk.

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Bundesliga: – Die beiden besten Teams der Region treffen am Samstag aufeinander. Wie im Vorkampf ist der Halbfinalist der vergangenen Saison klarer Favorit, wovon sich die Gastgeber trotz eines verhagelten Doppelkampftags nicht entmutigen lassen werden. Die RG Hausen-Zell unterlag zum Vorrundenende knapp dem KV Riegelsberg und der RKG Freiburg und hat somit den Anschluss an den die obere Tabellenhälfte verloren. Zahlreiche Verletzungen bremsten die Wiesentäler seit dem Saisonauftakt.

Davon kann auch der TuS Adelhausen ein Lied singen, der neben WM-Starter Peter Öhler (Knie) derzeit auch auf Pascal Ruh (Ellenbogen) und Stephan Brunner (Knie) verzichten muss. Dennoch behauptete sich die Dinkelberg-Staffel erneut in der Gruppe und musste sich nur gegen Mitfavorit KSV Köllerbach mit 9:14 geschlagen geben. Entsprechend gut sieht es mit einer erneuten Playoff-Teilnahme aus, wenngleich als Tabellenzweiter mitunter schon einer der Gruppensieger drohen könnte. Um dem aus dem Weg zu gehen, muss der TuS Adelhausen am 8. Dezember den KSV Köllerbach mit mehr als fünf Punkten Differenz besiegen.

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Regionalliga: – Der KSV Rheinfelden erwartet im Bezirksderby die WKG Weitenau-Wieslet. Nach dem 11:11 im Vorkampf entscheidet sich also in der heimischen Turnhalle der Schillerschule, wer die Nummer drei im Bezirk hinter den beiden Bundesligisten ist. Nach dem klaren Erfolg gegen den TuS Adelhausen II erwartet KSV-Coach Sascha Oswald eine enge Kiste, da alleine vier Duelle im Vorkampf hauchdünn entschieden wurden: „Wir sind alle hochmotiviert und wollen dieses Jahr die Derbykrone.“ Mit dem nun vollen Kader zeigt sich der Aufsteiger entsprechend flexibler und will bereits mit der passenden Aufstellung der WKG Weitenau-Wieslet klarmachen, dass die Punkte in Rheinfelden bleiben.

Der TuS Adelhausen II reist nach Nordbaden, wo der KSV Schriesheim sich von der Klatsche beim KSV Tennenbronn erholen will. Nur zu neunt angetreten unterlag der Ex-Bundesligist mit 9:25 und verlor zudem einen Ringer durch Verletzung. Sollte der TuS-Nachwuchs erneut so energisch auftreten wie gegen den KSV Rheinfelden, könnte es einen spannenden Kampf geben, obwohl der KSV Schriesheim durch seine starken Schlussringer vermutlich die Oberhand behalten wird.