Ringen: – Mit guten Ergebnissen endete das Wochenende für die Ringer-Teams der Region. Der TuS Adelhausen gewann das südbadische Derby in der Bundesliga, die Reserve freute sich über drei Einzelsiege gegen den KSV Tennenbronn und der KSV Rheinfelden führte beim Regionalliga-Tabellenführer SRC Viernheim immerhin bis zum abschließenden Weltergewicht mit 12:10.

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1. Bundesliga Südwest: TuS Adelhausen – RKG Freiburg 24:2

Einen beherzten Auftritt legte Nachwuchsmann Leonard Zavarin bei seiner Bundesliga-Premiere hin. Obwohl im Freistil-Weltergewicht stilartfremd auf der Matte, verteidigte er die ersten beiden Minuten das 0:0 und zeigte dabei eigene Angriffe gegen Freiburgs Eigengewächs Michael Riesterer.

Beherzter Auftritt: Mit Elan betrat Leonard Zavarin (rechts) erstmals für den TuS Adelhausen die Bundesliga-Matte.
Beherzter Auftritt: Mit Elan betrat Leonard Zavarin (rechts) erstmals für den TuS Adelhausen die Bundesliga-Matte. | Bild: Rolf Rombach

Durch eine Verwarnung des Freiburgers gingen die beiden mit 1:1 in die Pause. Einen Beinangriff Riesterers parierte Zavarin, musste dann am Mattenrand eine Einser-Wertung abgeben. Erst in der fünften Minute konnte Riesterer mit einem Takedown 4:1 sich leicht absetzen, die Beinschraube ließ Zavarin indes nicht zu. Dafür folgten Beinangriffe des TuS-Greco-Mannes, die ein weiteres Punkten des Freiburgers unterbanden.

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Es sollte der einzige Punktverlust des Abends für die Gastgeber sein. Mit neun Siegen und einem Endstand von 24:2 schickte der TuS Adelhausen das zweitbeste südbadische Team zurück ins Breisgau.

Regionalliga: TuS Adelhausen II – KSV Tennenbronn 6:28

Erst im fünften Kampf des Abends gegen den KSV Tennenbronn durfte erstmals der TuS Adelhausen II jubeln. Alican Ulu (66 kg-Greco) feierte seinen ersten Saisonsieg durch einen 3:2-Erfolg.

Nach der Pause setzte Reinier Perez (86 kg-Freistil) seine Erfolgsserie mit einem 2:1-Punktsieg gegen den Bulgaren Miroslav Geshev fort. Die einzige Vierer-Wertung der Begegnung zu Gunsten der Gastgeber sicherte sich Dominik Gesgeny (80 kg-Greco) in der Schlussminute durch einen Überlegenheitssieg gegen den sehr passiven Jonas Schondelmaier.

Neues Gefühl: Ferenc Almasi rang für den KSV Rheinfelden ungewohnt im Freistil und feierte einen Überlegenheitssieg. Das verhinderte aber nicht die knappe Niederlage der Rheinfelder Regionalliga-Ringer bei Tabellenführer SRC Viernheim.
Neues Gefühl: Ferenc Almasi rang für den KSV Rheinfelden ungewohnt im Freistil und feierte einen Überlegenheitssieg. Das verhinderte aber nicht die knappe Niederlage der Rheinfelder Regionalliga-Ringer bei Tabellenführer SRC Viernheim. | Bild: Rolf Rombach

SRC Viernheim – KSV Rheinfelden 16:12

Mit einigen Umstellungen überraschte der KSV Rheinfelden beim Tabellenführer SRC Viernheim. Ohne Garip Bayram angetreten, dafür mit Ferenc Almasi (130 kg-Freistil) auf der zweiten Ausländerposition, neben Luillys Perez Mora (98 kg-Greco). Beide Legionäre holten sich mit einer Durchdreherserie den Überlegenheitssieg, womit es 8:8 in die Pause ging.

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Fabian Wepfer (66 kg-Greco) sah nach der fünften Minute wie der Sieger aus, musste dann aber durch einen Takedown mit anschließender Rolle vier Zähler abgeben, womit er 3:5 unterlag. Vincent von Czenstkowski (71 kg-Freistil) konnte mit einem Schlussspurt einen 4:5-Rückstand acht Sekunden vor dem Gong ausgleichen, ehe Kevin Kähny (80 kg-Greco) mit einem 9:0-Erfolg den KSV erneut in Führung brachte.

Doch der für Manuel Kingani eingesprungene Sebastian von Czenstkowski (75 kg-Greco) wurde von einem Hüftschwung kalt erwischt und ging auf die Bretter. Der mögliche Sieg für den KSV Rheinfelden war damit dahin.