Ringen, Regionalliga: – Zwei knappe Ergebnisse lieferte der zweite Kampftag der Ringer-Regionalliga. Während in Adelhausen das Glück mit dem Tüchtigen war, musste Aufsteiger KSV Rheinfelden, erneut mit zwei Ausfällen belastet, ins Leere blicken.

TuS Adelhausen II – KG Baienfurt-Ravensburg-Vogt 18:17

Spannung bis zum Schluss bot die Dinkelbergstaffel bei ihrer Heimpremiere. Die erste Hälte hinten liegend, drehte das Team von Bernd Reichenbach und Florian Philipp mit vier Siegen in Folge den Kampf. Den entscheidenden Schlusskampf beim Stand von 18:16 musste dann Nachwuchsmann Leonard Zavarin (75 kg Greco) bestreiten.

Unbeeindruckt von der Schlüsselrolle beschränkte er sich dann nicht auf das Abwehren. Da Angriff bekanntlich die beste Verteidigung ist, legte er motiviert los und bot dem amtierenden deutschen Aktivenmeister Adrian Wolny nicht nur Paroli, er ging als aktiverer Ringer durch die Passivitätswertung in Führung. Mit einem Konter am Mattenrand stand es zur Pause 3:0 für den 15-jährigen Adelhausener.

Mit einer Einser-Wertung am Mattenrand stand es zu Beginn der fünften Minute sogar 4:0, ehe Wolny seine Routine ausspielte und mit einem Takedown und anschließendem Durchdreher gleichzog. Eine weitere Zwei brachte Wolny den 6:4-Endstand, doch reichte dieser eine Mannschaftspunkt nicht mehr zum Ausgleich.

Zuvor holten die Überlegenheitssieger Manuel Wolfer (66 kg Freistil) und Reinier Perez (80 kg Freistil) sowie Schultersieger Zsolt Berki drei Vierer für die TuS-Reserve. Mit dem 14:9-Punktsieg von Schwergewichtler Felix Krafft wurden die Niederlagen der Nachwuchsringer adäquat kompensiert. „Die Jungen sollen Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln“, fasste ein zufriedener Bernd Reichenbach nach dem Kampf zusammen.

KSV Tennenbronn – KSV Rheinfelden 16:14

Durch die Verletzung von Fabian Wepfer (Schulter) und das Fehlen von Mikhail Ivanov gelang es dem Aufsteiger erneut nicht in Bestbesetzung anzutreten. Dennoch war erneut ein Sieg greifbar, wie Sebastian von Czenstkowski nach dem Kampf zusammenfasste. Er selbst war durch einen Infekt gehandicapt und musste ein 1:9 hinnehmen. Dafür legte Bruder Vincent (66 kg Freistil) einen starken Auftritt gegen den dreifachen deutschen Jugendmeister David Brenn hin. Mit 14:4 sicherte er den Rheinfeldern drei Punkte.

Da Neuzugang Kevin Kähny (86 kg Greco) über ein 4:2 nicht hinauskam und auch Andrius Reisch nach seiner Verletzungspause nur ein 11:6 erreichte, fehlten in der Schlussabrechnung die entscheidenden Zähler beim Aufsteiger.