Video: Welte, Gerd

Fußball-Landesliga: FSV RheinfeldenFC Emmendingen 4:2 (1:1)

Tore: 0:1 (28.) Wolf; 1:1 (33.) und 2:1 (47.) beide Catanzaro; 2:2 (58.) Gretz; 3:2 (60.) Catanzaro; 4:2 (76.) Weis. – SR: Mario Barisic (Sigmaringen). – Z.: 100.

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Der FSV Rheinfelden hat die Abstiegskämpfe verlassen und einen Schritt in Richtung Ligaverbleib getan. Bis es allerdings soweit war, mussten Spieler und Fans der Gastgeber auf dem tiefen Geläuf der Richterwiese einige bange Minuten überstehen. Am Ende lagen sich alle glücklich in den Armen und sangen ihrem Spielertrainer Anton Weis zu dessen 30. Geburtstag ein Ständchen.

Wesentlichen Anteil am Pflichtsieg gegen Schlusslicht und Absteiger FC Emmendingen hatte Giuseppe Catanzaro. Der Stürmer erzielte insgesamt drei Treffer.

Trainer Marc Jilg (FSV Rheinfelden): „Wir wollen keine Überraschungsmannschaft mehr sein, sondern unsere Leistungen konstanter abrufen“
Trainer Marc Jilg (FSV Rheinfelden): „Wir wollen keine Überraschungsmannschaft mehr sein, sondern unsere Leistungen konstanter abrufen“ | Bild: Welte, Gerd

FSV-Trainer Marc Jilg war hochzufrieden: "Giuseppe weiß einfach, wo die Kiste steht." Will heißen: Der Neuzugang vom Winter ist der lang ersehnte Knipser im Sturm. "Ein großes Lob ging von Jilg aber auch an Catanzaros Sturmkollegen Sascha Strazzeri: "Er rackert da vorn ungemein viel, weicht immer wieder auf die Flügel aus."

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Dabei fing die Partie, in der die Gastgeber ohne die verletzten Vincent Kittel, Guy Lionel Schott und Justin Petretta sowie den privat verhinderten Paul Mendy auskommen mussten, gar nicht so gut an. Der Rückstand kündigte sich fast schon an. Nachdem Kazbek Ulubiev in der 20. Minute noch knapp das Tor verfehlt hatte, machte es Felix Wolf acht Minuten später besser und erzielte mit der Brust aus kurzer Distanz die Führung für die Gäste. "Da hat die Ordnung bei uns gefehlt. Zum Glück haben wir gleich datrauf geantwortet", so Jilg, der nur wenige Minuten später den Ausgleich durch einen Kopfball von Giuseppe Catanzaro sah.

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Nach der Pause war es wieder Catanzaro, der den Ball zum 2:1 unter die Latte versenkte. Wer gedacht hatte, dass das die Entscheidung gewesen sein könnte, sah sich allerdings getäuscht. Der Grund: FSV-Torwart Saikou Sawaneh glitt ein harmloser Schuss von Denis Gretz zwischen den Fingern hindurch zum 2:2 ins Netz.

Es spricht für die Moral der Rheinfelder, dass sie auch darauf eine Antwort parat hatten. So schlenzte Catanzaro den Ball zur erneuten Führung ins Tor der Gäste. Als sich dann auch noch Spielertrainer Anton Weis zu seinem 30. Geburtstag mit dem 4:2 selbst beschenkte, war die Sache dann gelaufen. Die beste Chance bis zum Schlusspfiff hatte noch der Rheinfelder Sascha Strazzeri, doch verfehlte dieser das Ziel nur knapp.

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Marc Jilg freute sich, dass die seit Anfang November 2018 währende Erfolgsserie auf der Richterwiese nicht gerissen ist und kündigte gleich an, dass seine Mannschaft auch in einer Woche beim Freiburger FC II mit einem Sieg nach Hause kommen will. "In fünf Jahren Landesliga ist es uns noch nie gelungen, drei Mal hintereinander zu gewinnen. Das soll sich ändern."

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FSV Rheinfelden: Sawaneh – Stangl, Murawski (86. Fabio Alfarano), Francesco Alfarano – Eschbach, Rueb, Weis, De Franco (62. Smailji), Salli (90.+1 J. Jilg) – Catanzaro, Strazzeri.

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