Frauenfussball, Verbandsliga: FC Hochrhein – SG ESV/PSV Freiburg 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 (40.) Leusch, 2:0 (42.) Küpfer, 2:1 (68.) Beckmann. – SR: Timo Stürzl (Waldshut-Tiengen).

Der FC Hochrhein verabschiedete sich mit einem schönen Abschluss in die Winterpause. Der zweite Sieg in Folge nach einer Durststrecke lässt FCH-Trainer Tobias Schneider doch noch von einer guten Hinrunde sprechen. Vor allem gefiel ihm das „gute, temporeiche Spiel“ beider Teams. „Es war über 90 Minuten intensiv“, resümierte er.

Der FC Hochrhein war ersatzgeschwächt angetreten. Unter anderem Samira Schönstedt fehlte. Nina Sardu übernahm den Part auf der „Sechs“ und löste die Aufgabe glänzend. Schneider musste Denise Gaveau und Hannah Sutter reaktivieren, sie kamen in der Schlussphase zum Einsatz: „Die beiden haben es richtig gut gemacht.“

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Der FC Hochrhein vergab zunächst einige gute Chancen und hatte Glück bei einem Pfostenschuss. Schneider: „Wir ließen davor einige gute Möglichkeiten liegen.“ Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte brachten die Bemühungen den gewünschten Erfolg. Celine Leusch (40.) zog aus der zweiten Reihe ab. Ihr strammer Schuss zappelte im Netz. Zwei Minuten später flankte Violeta Dragic, die Freiburgerinnen wehrten zu kurz ab, im Sitzen stocherte Julia Küpfer den Ball ins Netz – 2:0.

Der Gegner gab nicht auf, drückte und machte es mit dem 1:2 (68.) einmal spannend. „Klar, mit nur einem Tor Vorsprung ist man doch noch angespannt, aber schlussendlich haben wir den Sieg souverän nach Hause gespielt“, sagte Schneider.

Tabellenplatz zwei, sieben Punkte hinter dem SV Gottenheim, der bisher alle Spiele gewann – damit ist Schneider unter dem Strich zufrieden: „Wir sind im Soll. Spielerinnen wir Marisa Meier und Tiziana Di Feo muss man erst einmal ersetzen können. Wenn wir am Ende der Saison ebenfalls noch Zweiter sind, ist das mehr als ein Erfolg.“