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Fußball-Landesliga: FSV Rheinfelden – SV Au-Wittnau 2:1 (1:1)

Tore: 1:0 (25.) Schott; 1:1 (44.) Beathalter; 2:1 (46.) Catanzaro. – SR: Chris Schäper (Villingen). – Z.: 90.

Viel länger hätte die Partie nicht mehr dauern dürfen – der FSV Rheinfelden rettete diesen Sieg auch mit Glück über die Zeit. Den Rheinfelder Fans stockte in den Schlussminuten der Atem, als beispielsweise der kurz zuvor eingewechselte Patrick Steiert für die Gäste aus fünf Metern vergab (88.) und drei Minuten später derselbe Spieler aus drei Metern den Ball nur an die Latte beförderte. FSV-Torwart Saikou Sawaneh tat sein Bestes. Mit Händen und Füßen warf er sich in die Bälle. FSV-Trainer Marc Jilg sehnte das Ende herbei. „Heute hatten wir in der Schlussphase das Glück auf unserer Seite“, gab er zu.

Marc Jilg, Trainer FSV Rheinfelden: "Heute hatten wir in der Schlussphase das Glück auf unserer Seite."
Marc Jilg, Trainer FSV Rheinfelden: "Heute hatten wir in der Schlussphase das Glück auf unserer Seite." | Bild: Welte, Gerd

Eine Stunde lang spielten die Gastgeber aber guten Fußball. Nach verhaltenem Beginn und einem insgesamt offenen Spiel war es nach knapp einer halben Stunde soweit: FSV-Stürmer Sascha Strazzeri flankte von links in die Mitte, wo Vincent Kittel den Ball per Kopf zu Lionel Guy Schott verlängerte, der sicher zum 1:0 einschoss.

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Danach hatten die Gastgeber eine gute Phase und wähnten sich wohl schon in der Kabine, als sie eiskalt erwischt wurden. Praktisch mit dem Pausenpfiff lenkte FSV-Torwart Sawaneh einen Schuss von Andreas Zimmermann aus kurzer Distanz an die Latte. Den Abpraller staubte Marc Beathalter zum 1:1 ab.

„Wir sind dennoch gut in die zweite Hälfte gestartet“, lobte Marc Jilg sein Team, das wenige Sekunden nach Wiederanpfiff die richtige Antwort gab. Sascha Rueb schickte Giuseppe Catanzaro auf die Reise, der sich geschickt gelöst hatte und Hannes Gutmann im Gästetor keine Chance ließ. Nach diesem 2:1 hätten die Platzherren auf der gut bespielbaren Richterwiese ihre Führung noch ausbauen können. So parierte Gutmann einen Schuss von Strazzeri. „Wir hätten den dritten Treffer erzielen können“, haderte Trainer Jilg noch etwas mit der Chancenverwertung.

Stattdessen setzten die Gäste etwa ab der 70. Minute zu einer Schlussoffensive an, die es in sich hatte. Nur noch eine Konterchance hatte der eingewechselte Rheinfelder Asip Smailji vergeben. Der Rest spielte sich vor dem Tor der Gastgeber ab. Sawaneh parierte die Schüsse von Marco Steiert und Lukas-Jannis Schweizer und auch in der hektischen Schlussphase musste er nicht mehr hinter sich greifen.

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Nach der Partie freute sich FSV-Trainer Marc Jilg vor allem darüber, dass seine Mannschaft nun seit 17. November des vergangenen Jahres – da verlor der FSV Rheinfelden mit 2:5 gegen den SC Wyhl – auf der Richterwiese unbesiegt ist. „Unsere Siegesserie ist nicht gerissen“, so Jilg.

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„Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der Gegner war laufstark und stark in den Zweikämpfen. Und wir haben den Kampf angenommen.“ Außerdem seien die drei Punkte sehr wichtig, weil der FSV Rheinfelden so den Anschluss ans sichere Mittelfeld gehalten habe.

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FSV Rheinfelden: Sawaneh – Francesco Alfarano (54. Mendy), Stangl, Eschbach – Schott, Weis, Rueb, Petretta (65. Salli), Kittel (80. Smailji) – Catanzaro, Strazzeri (90.+1 Murawski).

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