Fußball-Landesliga: FV HerbolzheimFSV Rheinfelden 1:1 (1:1)

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Tore: 1:0 (12.) Pickhardt; 1:1 (38.) Smailji. – SR: Benedikt Lorenz (Bühl). – Z.: 180. – Bes.: GR für Bayram (FVH/56.).

In den letzten 20 Minuten war ich stinksauer, was wir geboten haben. Da haben wir wie ein Absteiger gespielt“, nahm der Rheinfelder Trainer Giuseppe Stabile seine Mannschaft nicht in Schutz. Ein Remis des Landesliga-Schlusslichts beim Tabellenvierten – das hätte Stabile vor der Partie sofort unterschrieben.

Giuseppe Stabile, FSV Rheinfelden: „In Überzahl waren wir zu ungeduldig, haben uns gegenseitig mit Gemotze fertig gemacht. Das war Harakiri-Fußball, ohne jede Kontrolle.“
Giuseppe Stabile, FSV Rheinfelden: „In Überzahl waren wir zu ungeduldig, haben uns gegenseitig mit Gemotze fertig gemacht. Das war Harakiri-Fußball, ohne jede Kontrolle.“ | Bild: Neithard Schleier

Aber nach dem Spiel, das der FSV Rheinfelden in der ersten Hälfte dominiert hatte, musste sich Stabile ärgern. Nach Gelb-Rot für den Herbolzheimer Ibrahim Bayram ließen es die Gäste an der taktischen Disziplin missen. „In Überzahl waren wir zu ungeduldig, haben uns gegenseitig mit Gemotze fertig gemacht. Das war Harakiri-Fußball, ohne jede Kontrolle“, fand der Rheinfelder Trainer deutliche Worte.

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Dabei hatte Stabiles Mannschaft stark angefangen. Schon nach zwei Minuten wäre Vincent Kittel fast die Führung geglückt. Stattdessen erzielte allerdings der völlig freie Lukas Pickhardt aus spitzem Winkel das 1:0 für die Gastgeber. Danach drückten die Gäste auf den Ausgleich. „Wir waren dominierend. Das war noch einen Tick besser als zuletzt gegen den SV 08 Laufenburg„. freute sich Stabile. Nach starker Vorarbeit von Eren Salli gelang Asip Smailji sieben Minuten vor dem Wechsel das hochverdiente 1:1.

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Die Torausbeute der Gäste war dennoch zu schwach, ließen sie doch noch weitere klare Chancen aus. Smailji scheiterte frei vor dem Tor, Kittels Kopfball segelte knapp vorbei, und Jeremy Stangl traf den Ball nicht richtig. „Wir haben kaum Fehler gemacht“, freute sich Stabile, dem nur die Cleverness im Abschluss fehlte.

Duell am Boden: Der Rheinfelder Faruk Cam (rechts) gibt alles in der Partie gegen den FV Herbolzheim.
Duell am Boden: Der Rheinfelder Faruk Cam (rechts) gibt alles in der Partie gegen den FV Herbolzheim. | Bild: Neithard Schleier

Auch in der zweiten Hälfte startete der FSV Rheinfelden gut. Bis nach knapp einer Stunde schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der FSV Rheinfelden in Führung gehen würde. Dann kam alles anders: Nach Gelb-Rot für den Herbolzheimer Ibrahim Bayram lief bei den Gästen nichts mehr rund. Der FV Herbolzheim war die klar bessere Elf und dem Sieg näher. „Ich war froh, als abgepfiffen wurde. Wir waren mit dem Remis gut bedient“, gab Stabile zu.

Zwar verfehlte Kittel mit einem Kopfball noch knapp das Tor, aber die größte Chance ließen die Gastgeber ungenutzt. So köpfte ein Herbolzheimer Stürmer drei Meter vor dem Tor dem Rheinfelder Keeper Dany Quintero den Ball direkt in die Arme.

FSV Rheinfelden: Quintero – Jäger, Venturiero, Cascio, Salli (89. Veider) – Metaj, F. Cam (66. Strazzeri), Smailji, Rueb – Kittel, Stangl (77. De Franco).