Fußball-Landesliga: FSV RheinfeldenSV RW Ballrechten-Dottingen 2:4 (1:1)

Tore: 1:0 (7.) Y. Cam; 1:1 (FE/14.) Kaltenmark; 2:1 (48.) Stangl; 2:2 (66.) Minardi; 2:3 (81.) Müller; 2:4 (90.) Stellbogen. – SR: Samuel Kalmbach (Villingen). – Z.: 100.

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Der FSV Rheinfelden muss nach drei Spielen weiter auf den ersten Punkt in dieser Saison warten. Die Niederlage gegen den SV RW Ballrechten-Dottingen ärgerte FSV-Trainer Marc Jilg, weil seine Mannschaft zwei Mal in Führung gelegen hatte, um dem Gegner doch noch die Punkte zu überlassen.

„So langsam ist das eine Kopfsache. Die Mannschaft baut sich selbst zu viel Druck auf“, sucht der Coach nach einer Erklärung. Jilg weiß natürlich, dass er selbst auch unter Druck steht, weil die Erwartungen angesichts eines großen Kaders doch größer sind.

Marc Jilg, Trainer FSV Rheinfelden: „So langsam ist das eine Kopfsache. Die Mannschaft baut sich selbst zu viel Druck auf.“
Marc Jilg, Trainer FSV Rheinfelden: „So langsam ist das eine Kopfsache. Die Mannschaft baut sich selbst zu viel Druck auf.“ | Bild: Welte, Gerd

Dabei starteten die Gastgeber auf dem Naturrasenplatz im Europastadion furios. Nach 20 Sekunden versagten Vincent Kittel allerdings allein vor dem Tor die Nerven und er zielte vorbei. Danach sollte Kittel aber dank einer starken leistung zu einem der Antreiber im Spiel der Gastgeber werden, die nach sieben Minuten durch einen Schuss von Yusuf Cam in Führung gingen. Nach knapp einer Viertelstunde gelang den Gästen durch einen von Mario Kaltenmark verwandelten Foulelfmeter der Ausgleich.

Schon bis zur Pause hätten die Gastgeber erneut in Führung gehen müssen, doch ließen sie viele Chancen aus. Kurz nach Wiederanpfiff hatte Jeremy Stangl mit seinem Schuss aus 18 Metern Glück. Er überwand Gäste-Keeper Erik Huzly, der mit den Fingerspitzen noch dran war, zum 2:1. Nach gut einer Stunde kippte das Spiel. „Wir hatten bis dahin viel in unser Spiel investiert und einige Körner gelassen. Dadurch haben wir den Gegner aufgebaut“, gab Jilg zu. Die Gäste waren auf einmal agiler und spritziger. Spätestens nach dem erneuten Ausgleich durch Angelo Minardi (66.) ging jegliche Ordnung im Spielaufbau des FSV Rheinfelden verloren. „Da fehlte dann auch ein bisschen das läuferische Potenzial bei uns“, analysierte Jilg die schwache Vorstellung seiner Männer bis zum Ende. Die Folge waren noch zwei Gegentore durch Marco Müller (81.) und Roman Stellbogen, bei denen die Rheinfelder klassisch ausgespielt wurden. „Uncleveres Zweikampfverhalten“, attestierte Jilg seinen Männern in dieser Phase.

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Auch FSV-Sportchef Dieter Maier ärgerte sich über die Niederlage. „Wir haben zur Zeit die Seuche am Fuß“, sagte er und dachte schon an die Partie kommenden Sonntag bei den SF Elzach-Yach: „Das wird auch nicht einfach, dort zu punkten.“

FSV Rheinfelden: Simon – Mutschler, Salli, Jäger – Venturiero (55. Baumgart), Dogan (67. Schott), Rueb, Kittel (83. Smailji), Weis – Y. Cam (59. Strazzeri), Stangl.

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