Fußball-Landesliga: FSV Rheinfelden – FC Freiburg-St. Georgen 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 (23.) Strazzeri; 1:1 (71.) Gerig; 1:2 (89.) Seitz. – SR: Patrick Ernst (Sinzheim). – Z.: 60. – Bes.: GR für Dogan (40.) und Venturiero (90./beide FSV).

Geschickt: Der Rheinfelder Vincent Kittel (links) setzt sich gegen Patrick Weissenberger vom FC Freiburg-St. Georgen durch.
Geschickt: Der Rheinfelder Vincent Kittel (links) setzt sich gegen Patrick Weissenberger vom FC Freiburg-St. Georgen durch. | Bild: Welte, Gerd

Gianni Masullo steht in engem Kontakt zu Giuseppe Stabile. Der Co-Trainer, der in den kommenden zwei Wochen zumindest an den Spieltagen noch auf seinen Chefcoach Stabile verzichten muss, da dieser nach der plötzlichen Übernahme des Traineramts beim FSV Rheinfelden aufgrund privater und beruflicher Verpflichtungen noch verhindert ist, hatte ihm eine einfache Botschaft: Nach einem guten Spiel bis zur Pause zeigte die Leistungskurve in der zweiten Hälfte stark nach unten. Aus der Führung wurde eine 1:2-Niederlage.

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Ist die körperliche Verfassung der Rheinfelder Mannschaft nicht Landesliga-tauglich? Zumindest werden Stabile und Masullo wissen, wo sie die Stellschrauben ansetzen müssen. Mag sein, dass beide an Kraft und Kondition der Elf feilen müssen.

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Noch wichtiger wird es aber sein, dass die Mannschaft, die nach fünf Spieltagen weiter punktlos das Tabellende ziert, wieder an sich selbst glaubt und sich eine gute Leistung auch in einem positiven Ergebnis widerspiegelt.

„In der ersten Hälfte müssen wir unsere Führung ausbauen“, ärgerte sich Masullo. Recht hatte er: Nachdem Sascha Strazzeri die Gastgeber in der 23. Minute mit einem Schuss aus 18 Metern ins untere Eck in Führung gebracht hatte, scheiterte Vincent Kittel nur kurz danach am Außenpfosten.

Gianni Masullo, Co-Trainer FSV Rheinfelden: „In der ersten Hälfte müssen wir unsere Führung ausbauen.“
Gianni Masullo, Co-Trainer FSV Rheinfelden: „In der ersten Hälfte müssen wir unsere Führung ausbauen.“ | Bild: Welte, Gerd

Kurz vor dem Wechsel dann der erste Schock: Fatih Dogan, bis dahin einer der Stärksten im Team, kassierte die Gelb-Rote Karte. Was war geschehen? Zunächst hatte er wegen eines Fouls Gelb kassiert und dann gab‘s erneut Gelb – also Gelb-Rot, weil er vor dem Spiel vergessen hatte, sich die Schienbeinschoner anzuziehen. Und das wird nach den Regeln mit einer Karte bestraft.

Ein weiterer Schock: Asip Smailji hatte sich beim Zweikampf verletzt und musste mit einer Platzwunde am Kopf noch vor der Pause raus.

Schuss aus der Drehung: Jeremy Stangl vom FSV Rheinfelden (links) verfehlt hier das Tor.
Schuss aus der Drehung: Jeremy Stangl vom FSV Rheinfelden (links) verfehlt hier das Tor. | Bild: Welte, Gerd

Nach dem Wechsel gaben die Gastgeber das Spiel aus der Hand. „Es hat nicht mal zu Kontern gereicht“, gab Masullo zu. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, der 20 Minuten vor dem Ende auch fiel. Dabei überwand Moritz Gerig den FSV-Torwart Mickael Simon mit einem unhaltbaren Schuss aus 20 Metern. Fast wäre danach Johannes Lienhard ein weiteres Tor für die Gäste geglückt, doch war der Winkel bei seinem Abschluss zu spitz. Stattdessen scheiterten Stangl und Schott mit einer Doppelchance für die Gastgeber auf der anderen Seite (86.). Die Strafe folgte auf dem Fuß: Nach einer Ecke köpfte Johannes Seitz zum 2:1 für die Gäste ein.

FSV Rheinfelden: Simon – Mutschler, Gashi, Venturiero, Salli – Jäger (73. Schott), Dogan, Kittel (66. De Franco), Smailji (45. F. Cam) – Strazzeri (80. Metaj), Stangl.