Frauenfußball, SBFV-Vereinspokal (Viertelfinale)

FC Hochrhein – Alemannia Freiburg-Zähringen 2:0 (2:0). – Tore: 1:0 (11.) Sardu; 2:0 (45./ET) Munzenza. – SR: Uwe Seifert (Waldshut-Tiengen). – Z.: 260.

Der Jubel kannte beim Schlusspfiff von Schiedsrichter Uwe Seifert (Waldshut-Tiengen) keine Grenzen mehr: "Wir haben es verdient gewonnen, denn die Mannschaft hat den Plan zu 100 Prozent umgesetzt", freute sich Trainer Tobias Schneider über den Pokal-Coup seiner Mannschaft. Den Lohn erfuhren sie kurz nach Spielende. Parallel hatte sich der Hegauer FV mit 4:1 beim FC Wittlingen durchgesetzt und ist somit im Halbfinale am Ostermontag, 15 Uhr, zu Gast in Hohentengen.

Scorerpunkte: Tiziana Di Feo hatte maßgeblichen Anteil am 2:0-Sieg des Verbandsligisten FC Hochrhein. Vor dem 1:0 traf sie die Latte, den Abstauber verwertete Nina Sardu. Mit ihrer scharf geschossenen Ecke provozierte beim 2:0 ein Eigentor der Torhüterin des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen.
Scorerpunkte: Tiziana Di Feo hatte maßgeblichen Anteil am 2:0-Sieg des Verbandsligisten FC Hochrhein. Vor dem 1:0 traf sie die Latte, den Abstauber verwertete Nina Sardu. Mit ihrer scharf geschossenen Ecke provozierte beim 2:0 ein Eigentor der Torhüterin des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen. | Bild: Scheibengruber, Matthias

"Natürlich sind wir auch gegen den Regionalligisten erst einmal Außenseiter", so Schneider: "Aber wenn sich uns die Chance bietet, ins Pokalfinale einzuziehen, werden wir alles raushauen, um es zu schaffen. Wir sind heimstark, das werden auch die Fußballerinnen aus Hegau zu spüren bekommen." Zuletzt hatte der FC Hochrhein übrigens ausgerechnet gegen den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen, zum Saisonabschluss im Juni 2018, ein Heimspiel verloren.

Die Freiburger Nordstädterinnen hatten nicht nur den Nachteil bei den zu Hause bärenstarken Spielerinnen im Bohnenviertel antreten zu müssen. Ihnen steckte auch noch die Anreise zum relativ späten Anstoßtermin um 20.30 Uhr in den Beinen. Diesen Vorteil wussten die Gastgeberinnen zu nutzen, gingen schon nach elf Minuten in Führung. Tiziana Di Feo ließ einen Distanzschuss vom Stapel, der krachend von der Latte zurück prallte. Nina Sardu war zur Stelle und drückte den Ball per Kopf über die Linie.

Das könnte Sie auch interessieren

In der Folge hatten die Gäste sicher mehr Spiel- und Ballanteile, doch "wir standen sehr gut in der Defensive", lobte Tobias Schneider seine Mannschaft, die phasenweise über sich hinaus wuchs. Den verdienten Lohn für die taktische Disziplin fuhren sie indessen schon kurz vor dem Seitenwechsel ein. Tiziana Di Feo spielte einen Eckball so scharf vor das Tor, dass Annabelle Munzenza kaum reagieren konnte und prompt das Leder ins eigene Netz bugsierte.

Nach dem Wechsel erhöhten die Gäste zwar etwas die Schlagzahl, doch gegen den diszipliniert arbeitenden FC Hochrhein gab es dieses Mal kein vertun. Die Mannschaft, die am Wochenende noch beim ESV Freiburg mit 1:2 vielleicht ihre Titelchancen verspielt hat, zeigte sich wie verwandelt und hätte in der Schlussphase sogar noch das 3:0 erzielen können: "Tiziana Di Feo lief allein aufs gegnerische Tor, doch scheiterte sie an der sehr gut reagierenden Torhüter", beschrieb Schneider die letzte Chance der Partie.

Jetzt wieder verfügbar: die Digitale Zeitung mit dem neuen iPad und 0 €* Zuzahlung

*SÜDKURIER Digital inkl. Digitaler Zeitung und unbegrenztem Zugang zu allen Inhalten und Services auf SÜDKURIER Online für 34,99 €/Monat und ein iPad 10,2“ (32 GB, WiFi) für 0 €. Mindestlaufzeit 24 Monate. Das Angebot ist gültig bis zum 12.07.2020 und gilt nur, solange der Vorrat reicht. Ein Angebot der SÜDKURIER GmbH, Medienhaus, Max-Stromeyer-Straße 178, 78467 Konstanz.