Ringen: – Den regionalen Ringern bleibt das Reisen erspart. Während Bundesligist TuS Adelhausen klarer Favorit gegen den südbadischen Konkurrenten ASV Urloffen ist, bleibt es in der Regionalliga spannend, wer im Lokalderby zwischen dem TuS Adelhausen II und der WKG Weitenau-Wieslet die bessere Aufstellung erwischt. Der KSV Rheinfelden hat den KSV Hofstetten, Oberliga-Meister von 2017, zu Gast – und vielleicht eine alte Rechnung offen.

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Bundesliga Südwest: – Der ASV Urloffen unterlag vor Wochenfrist mit 14:15 der RKG Freiburg 2000, die zuvor wiederum vom TuS Adelhausen mit 3:22 regelrecht demontiert worden war. Sofern die Dinkelberg-Staffel keine großen personellen Ausfälle zu verzeichnen hat, wäre alles andere als ein Heimsieg eine große Überraschung.

Regionalliga: – Anders sieht es beim TuS Adelhausen II aus, der zuletzt trotz der drei Ausfälle „nur“ mit 17:20 beim AV Sulgen unterlag. Die geografisch wie tabellarisch benachbarte WKG Weitenau-Wieslet gewann bisher nur gegen den KSV Hofstetten und holte ein Remis gegen den KSV Rheinfelden. Sie ist aber durch ihren breiten, jungen und variablen Kader ein schwer einzuschätzender Gegner – mit dem ehemaligen Adelhausener Kai Vögtlin in der Trainer-Ecke.

Heimkampf: Manuel Kingani hat mit Regionalliga-Aufsteiger KSV Rheinfelden am Samstag den KSV Hofstetten zu Gast.
Heimkampf: Manuel Kingani hat mit Regionalliga-Aufsteiger KSV Rheinfelden am Samstag den KSV Hofstetten zu Gast. | Bild: Rolf Rombach

Beim letzten Duell zwischen dem KSV Rheinfelden und dem KSV Hof-stetten vor drei Jahren kochten die Emotionen zwischen den Vereinen und ihren Anhängern hoch. Dieses Mal will sich KSV-Trainer Sascha Oswald auf das Geschehen auf der Matte konzentrieren. Er geht mit viel Respekt in den Kampf, denn die Kinzigtäler bestechen durch einen breiten Kader mit talentierten Eigengewächse. Entscheidend werden die Kämpfe der zweiten Hälfte sein, wenngleich Oswald gespannt auf das Schwergewichtsduell zwischen Ferenc Almási und Hofstettens Junioren-Vizeweltmeister Patrick Neumaier blickt.