Oberliga: TuS Steißlingen – HC Neuenbürg(Samstag, 20 Uhr, Mindlestalhalle). – Nach fünf Niederlagen in Folge muss der TuS Steißlingen im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den HC Neuenbürg 2000 dringend einen Sieg einfahren, ansonsten wird der Rückstand zum rettenden Ufer immer größer.

Die Gäste aus der Nähe von Pforzheim stiegen 2018/19 in die Oberliga auf und sind für die Steißlinger ein unbekannter Gegner. In der ersten Oberligasaison hielt der HC bis zum Corona-bedingten Abbruch mit 24:22 Punkten gut mit, in dieser Spielzeit belegt er mit 12:10 Punkten den achten Platz – mit sechs Punkten Vorsprung auf den TuS Steißlingen. Zuletzt gab es bei der 31:36-Heimniederlage gegen den TV Weilstetten allerdings einen Dämpfer.

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Für den TuS Steißlingen geht es darum, endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern, schließlich beträgt der Rückstand zum rettenden Ufer bereits drei Punkte. Da in der nächsten Zeit weitere schwere Spiele anstehen wie gegen Spitzenreiter Weinsberg und die HSG Konstanz II, müssen die Hegauer gerade die Partien gegen vermeintlich leichtere Gegner gewinnen.

Daher will das Team von Trainer Dominik Garcia gegen Neuenbürg die Wende schaffen. Jedoch verschärfte sich die Verletztensituation nochmals, so fällt mit Kirill Glock ein weiterer Spieler aus. (mw)

Schwerpunkt der HSG Konstanz II liegt auf der Abwehr

HSG Konstanz II – TuS Schutterwald (Sonntag, 17 Uhr, Schänzlehalle). – Ein letztes Mal greift die HSG Konstanz II in diesem Jahr noch zum Ball. Am Sonntag kommt es zum Südbaden-Duell mit dem TuS Schutterwald – eine Paarung, die immer für heiße Begegnungen steht und auf die die Freude bei der Mannschaft von Benjamin Schweda und Vitor Baricelli schon groß ist.

Nach jeweils 35 Gegentoren im Rahmen des Doppelspieltages am vergangenen Wochenende lag der Schwerpunkt im Training auf der Abwehr. „Wir wollen wieder stabiler auftreten, ganz klar“, wünscht sich Schweda. Nach der Partie gibt es zwei Wochen Pause, sodass der 27-Jährige noch einmal alles von seinen Schützlingen fordert.

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Der TuS Schutterwald kommt mit einer interessanten Mischung aus erfahrenen Haudegen und jungen Talenten sowie mit der Empfehlung eines 42:28-Kantersiegs gegen Schmiden an den Bodensee. Dennoch berichtet Schweda von Freude auf das Spiel und davon, die Punkte unbedingt in Konstanz behalten zu wollen. „Wir wissen“, erklärt er, „dass wir in der Abwehr vor große Aufgaben gestellt werden. Dennoch wollen wir die Punkte und einen guten Jahresabschluss.“

Nach einer Hinrunde, vor der nach einem großen Umbruch und neun Zugängen aus der eigenen A-Jugend nicht klar war, wohin die Reise geht, kann die Drittliga-Reserve noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. „Auf die Entwicklung kann jeder stolz sein“, lobt Schweda. „Wenn wir jetzt noch zwei Punkte holen, sieht es sehr gut aus.“ (joa)