Handball, 3. Liga: Rhein-Neckar Löwen II – HSG Konstanz II (Samstag, 20 Uhr, Stadthalle Östringen). – Noch vor wenigen Jahren spielte die Reserve der HSG Konstanz in der Bezirksklasse. Seitdem ging es rasant bergauf. Bis in die 3. Liga, die höchstmögliche Spielklasse für eine Zweitvertretung. Diese Herausforderung geht die HSG Konstanz mit einem extrem jungen Kader und zwei neuen Trainern an: Jessica Bregazzi und Thomas Zilm.

  • Kader und Neuzugänge: Jung, kreativ, schnell. So stellt sich Neu-Trainerin Jessica Bregazzi den Handball vor, mit dem die 3. Liga aufgemischt werden soll. Neu zur Verfügung stehen ihr Florian Wangler aus der letztjährigen und Rohat Sahin aus der diesjährigen A-Jugend, der zudem für die Schweizer Jugend-Nationalmannschaft aktiv ist. Dazu der ebenfalls noch für die A-Jugend spielberechtigte Rechtsaußen Leandro Lioi. Der Schweizer Auswahlspieler ist aktuell jedoch noch verletzt. Luca Merz stieß nach seinem Auslandsaufenthalt wieder zurück zum Team und Niklas Duffner steht als weitere Alternative zur Verfügung (dritte Mannschaft). Damit schickt die HSG Konstanz eines der jüngsten Aufgebote der Liga ins Rennen. „Wir mussten neue Formationen bilden und haben noch ein paar Verletzte“, erzählt Bregazzi, freut sich aber auch: „Joel Mauch und Lars Michelberger haben sich extrem entwickelt und noch mehr Selbstvertrauen in Abwehr und Angriff.“ 19 Mann umfasst der Kader, darunter Beachhandball-Nationaltorwart Moritz Ebert und Patrick Volz, die auf dem Sprung in die Erste sind. Erfahrene Stützen sind Benjamin Schweda und Kai Mittendorf.
Das könnte Sie auch interessieren
  • Ziele: Natürlich der Klassenerhalt, aber auch die individuelle Weiterentwicklung der Spieler für mögliche höhere Aufgaben in der 2. Bundesliga sind die Ziele. Aus Niederlagen wird in dieser Hinsicht mehr mitzunehmen sein, als durch viele hohe Siege in der Oberliga. „Jetzt ist der Sprung und Unterschied zwischen der 2. Bundesliga und U23 nicht mehr so groß“, erklärt Bregazzi und hofft auf einen weiteren Leistungsschub.
  • Die 3. Liga: 18 statt bisher 16 Teams umfasst jede der vier Staffeln. Vier statt drei direkte Absteiger wird es somit geben. Bregazzi macht deutlich, dass man im Feld vieler ambitionierter Teams keine Angst vor der Aufgabe haben dürfe, denn das Potenzial sei vorhanden. „Wir müssen zu unserem eigenen Spiel finden. Dann werden wir unsere Gegner vor Probleme stellen und sind schwer berechenbar.“
  • Der Gegner: Mit den Rhein-Neckar Löwen II, dem Nachwuchs des zweimaligen Deutschen Meisters, bekommt es die Zweitliga-Reserve direkt mit einem Topteam zu tun. „Wir haben Bock auf dieses Spiel“, unterstreicht die neue Trainerin. „Die Junglöwen spielen einen tollen, schnellen Handball. Allerdings sind sie schwer einzuschätzen und man weiß nie, wer spielt.“

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €