Luzia Herzig übersprang glatte vier Meter, die erst 19-jährige Ella Buchner schaffte 3,90 Meter. Für Herzig war es die beste Platzierung bei Deutschen Meisterschaften und für Buchner im ersten großen Wettkampf bei den Aktiven ein guter Einstand. Das Kuriose in diesem Wettkampf: In dieser Entscheidung gab es mit Stefanie Dauber (Ulm) und Ria Möllers (Leverkusen), die beide 4,40m übersprangen und die gleiche Anzahl an Fehlversuchen hatten, gleich zwei Siegerinnen.

Vorfreude und Anspannung

Die Vorfreude auf die Meisterschaften war riesig bei den beiden Bezirksathletinnen. Mit nach Braunschweig fuhren aber auch Unsicherheit und Anspannung vor dem Start bei diesem Großevent unter Coronabedingungen.

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Diese löste sich, als beide im zweiten Versuch die Anfangshöhe von 3,90 Meter schafften. Buchner pokerte, ließ die Höhe von vier Meter aus und sprang bei 4,10 Meter weiter. Diese Höhe riss die frischgebackene Bundeskaderathletin, die in Engen noch 4,20 Meter hoch gesprungen war, jedoch dreimal. Hier zeigte sich, dass Höhen im Bereich der Bestleistung nicht immer selbstverständlich gesprungen werden können. Sie kann sich damit trösten, dass sie es bei den U-20-Meisterschaften im September noch besser machen kann.

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Besser lief es bei Luzia Herzig. Die Engenerin übersprang die vier Meter im ersten Versuch sicher und scheiterte dann auch an 4,10 Meter knapp. Dennoch überwog bei ihr die Freude über ihre Platzierung und den Aufwärtstrend der letzten Wochen. Auch für sie ist die Saison noch nicht zu Ende. Mit gestärktem Selbstvertrauen kann sie beim Meeting in Oberhaugstett und den Baden-Württembergischen Meisterschaften im September an den Start gehen.

Weite Reise hat sich gelohnt

So hat es sich für beide Bezirksathletinnen gelohnt, in den hohen Norden zu fahren. Beide haben die Region in einer speziellen Disziplin in einer speziellen Zeit gut vertreten. (her)

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