Handball, Oberliga: TSV Heiningen – TuS Steißlingen (Samstag, 20 Uhr, Voralbhalle). – Mit Simon Dürner und Andreas Schaaf konnte der TSV zwei starke Spieler verpflichten, welche in den vorangegangenen Spielzeiten noch für den aktuellen Drittligisten TSG Söflingen aufliefen. So wurde der ohnehin starke Kader nochmals punktuell verstärkt. Die Heininger stehen punktgleich mit 6:6 Zählern einen Platz hinter dem TuS Steißlingen. In den jüngsten Spielen des TSV gab es Licht und Schatten: Zuerst musste man sich bei der SG H2Ku Herrenberg mit 17:29 geschlagen geben, ehe am vergangenen Wochenende der starke TV Bittenfeld mit 34:33 geschlagen wurde. Dementsprechend ist Heiningen in der Lage, jeden Gegner in dieser Liga zu besiegen, an schlechten Tagen ist der TSV aber auch durchaus anfällig.

Der TuS Steißlingen kann mit breiter Brust zum Auswärtsspiel in Richtung Stuttgart fahren, die Hegauer gewannen die jüngsten drei Spiele und machten dadurch den verpatzten Saisonstart wett. Folglich kann der TuS befreit aufspielen, will aber gegen den TSV, wie auch in der vergangenen Spielzeit, punkten. Damals lieferten sich beide Teams einen packenden Schlagabtausch, wobei Steißlingen am Ende mit 27:22 die Oberhand behielt. Für ein ähnliches Ergebnis benötigt es wieder eine konzentrierte Leistung. Eine Schwächephase über zehn Minuten wie gegen Schmiden dürfen die Hegauer sich gegen Heiningen nicht erlauben. So muss der TuS in der Abwehr vor allem die Kreise von Dürner einschränken, und Kreisläufer Simon Kosak muss angegriffen werden, bevor er an den Ball kommt.

„Heiningen ist eine starke Mannschaft und gerade zu Hause sind sie nur ganz schwer zu schlagen, was auch Bittenfeld am eigenen Leib erfahren musste. Nichtsdestotrotz müssen wir uns nicht verstecken – und wenn alle an ihr Leistungsmaximum gehen, dann haben wir auch sicherlich die Chance auf eine Überraschung gegen Heiningen“, sagt der Steißlinger Trainer Dominik Garcia vor der Partie beim Tabellennachbarn TSV Heiningen. (mw)