Oberliga: TuS Steißlingen – SV Fellbach (Samstag, 20 Uhr, Mindlestalhalle). – Nach der 22:28-Niederlage gegen Köndringen-Teningen will der TuS Steißlingen im ersten Heimspiel die ersten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Gegner ist der SV Fellbach, ein möglicher Konkurrent im Abstiegskampf.

Die Mannschaft aus dem Norden Stuttgarts hat sich über die Jahre in die BWOL hochgearbeitet. Nach der Landesligameisterschaft 2016/17 folgte nur zwei Jahre später der Aufstieg in die Oberliga. In der Folgesaison wäre der Klassenerhalt ohne Rundenabbruch aller Voraussicht schwer möglich gewesen: Mit nur zwei Siegen aus 23 Spielen belegte Fellbach in der Saison 2019/20 abgeschlagen den letzten Platz. In der noch kürzeren Runde 2020/21 starteten die Stuttgarter jedoch mit drei Siegen.

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Dementsprechend ist man auf Steißlinger Seite gewarnt. Im Vergleich zur Niederlage in Köndringen müssen sich die Hegauer vor allem im Angriff und der zweiten Welle steigern. Daher wurde im Training der Fokus auf den Angriff gelegt. Zudem müssen die Blau-Weißen die Nerven am Siebenmeter-Strich bewahren, vergaben sie doch zuletzt sechs Strafwürfe. Zwar sind mit Marvin Storz und Maurice Wildöer weiterhin zwei Akteure angeschlagen, doch ansonsten stehen Trainer Dominik Garcia alle Spieler zur Verfügung

„Wir haben uns im ersten Spiel mit vielen technischen Fehlern das Leben selbst schwer gemacht. Dies darf uns in dieser Form nicht noch einmal passieren, sonst wird es auch gegen Fellbach schwierig“, sagte Garcia. (mw)

Große Vorfreude auf das erste Heimspiel

HSG Konstanz II – TSB Schwäbisch Gmünd (Samstag, 17 Uhr, Schänzlehalle). – Nach dem deutlichen 30:22-Sieg in Schmiden ist die Vorfreude bei der HSG Konstanz II groß auf das erste Heimspiel seit gefühlt ewigen Zeiten. Beim neuen Trainer Benjamin Schweda war die Erleichterung nach dem geglückten Auftakt zu spüren.

„Ein Sieg ist immer am schönsten“, sagt er. „Jetzt wissen die Jungs auch etwas mehr, was auf sie in der Oberliga zukommt.“ Denn: Eigentlich schickt er eine bessere A-Jugend in einer Klasse ins Rennen, in der viele ehemalige Zweit- und Drittligaspieler ihre große Erfahrung und ihre Körperlichkeit einbringen.

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Nicht so bei der Perspektivmannschaft der HSG, die alleine im Sommer um acht A-Jugendspieler verstärkt wurde, die vor einer Woche ihr erstes Herren-Spiel absolviert haben. An den Kampf in der Oberliga gelte es sich schnell zu gewöhnen, sagt der 27-jährige Neu-Trainer, der noch in der letzten Spielzeit selbst aktiv war.

Dass seine junge Truppe dabei im ersten Heimauftritt ein schwere Aufgabe erwartet, ist allen bewusst. Der TSB Schwäbisch Gmünd, trainiert von Dragos Oprea, wird nach der überraschend hohen 28:37-Niederlage gegen Heiningen auf Wiedergutmachung brennen. Oprea war 13 Jahre in der Handball-Bundesliga für Frisch Auf Göppingen aktiv und sowohl deutscher als auch rumänischer Nationalspieler.

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Mit nur 22 Gegentoren konnte Konstanz zuletzt defensiv überzeugen und damit sein gefährliches Spiel über die zweite Welle aufziehen. „In der Abwehr war das schon ganz gut“, urteilt der neue Coach, „im Angriff arbeiten wir daran, noch eingespielter und besser zu werden. Wir können aber befreit aufspielen. Fehler gehören dazu.“ (joa)