2. Bundesliga: TSV Mimmenhausen – TGM Mainz-Gonsenheim 3:1. – Der TSV Mimmenhausen hat auch sein zweites Spiel der neuen Saison gewonnen, vor heimischem Publikum, 171 Fans waren im Bildungszentrum Salem. Spielertrainer Christian Pampel und sein Team setzten sich nach Sätzen deutlich mit 21:25, 25:22, 25:23 und 25:23 durch.

Aber alle vier Durchgänge waren umkämpft, und selbst im vierten Durchgang benötigte der TSV Mimmenhausen drei Matchbälle, ehe das 3:1 perfekt war. Diagonalangreifer Pampel sorgte für den 25. Punkt im vierten Satz nach nicht ganz zwei Stunden Spielzeit.

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In der sahen die mit Abstand sitzenden Fans einen TSV, der das Heft des Handelns nicht immer in der Hand gehalten hatte. Waren die Zwischenstände zu den jeweiligen Technischen Auszeiten noch eng gewesen (meist nur ein oder zwei Punkte Abstand zwischen den Kontrahenten), setzen sich im ersten Durchgang die Gäste aus Rheinland-Pfalz auf 24:20 ab – und holten sich den Durchgang mit 25:21.

Nicht gerade ein Auftakt, wie ihn sich Mimmenhausen erhofft hatte. Die Gastgeber traten mit Jonas Hoffmann auf der Außenbahn für Michael Kasprzak an, in der Mitte blockte Tobias Streibl für Johannes Becker. Die Erste Sechs ließ sich vom Fehlstart aber nicht beirren, sie drehte den Spieß im Endspurt (16:14, 20:18, 24:21) des zweiten Durchganges um: Gleich den ersten Satzball verwandelte sie zum 25:22.

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Die Mimmenhauser Gummiwand funktionierte auch im dritten Satz. „Kaum ein Ball, an dem wir nicht dran waren“, lobte Pampel die kämpferische Einstellung seiner Spieler. Damit hatten Kapitän Michael Diwersy und Co den spielerisch eigentlich stärkeren Mainzern den Zahn gezogen. 25:23 der Endstand im dritten Schlagabtausch.

Weil Mimmenhausen sich von Zwischenständen nicht mehr nervös machen ließ, mit Lukas Ott – neben Jonas Hoffmann – auf der Außenbahn einen enorm verbesserten Angreifer hat und in Christian Pampel einen Hauptangreifer, der die entscheidenden Bälle tot macht, setzte sich der Gastgeber, trotz der Mainzer Rallye von 20:24 auf 23:24, am Ende mit 25:23 zum 3:1-Erfolg durch.

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Und zum Jubelkreis mit Abstand auf dem Spielfeld. Begeistert gefeiert von den 171 sich mustergültig verhaltenden (Herzblut-)Fans, schön verteilt auf den Tribünen, die trotz Distanz „ein richtiges Feuer“ (Pampel) entfacht hatten.

Allen voran die Frauen und Männer der Black Wall, die zwei Stunden lang für Stimmung in der Halle gesorgt hatten, so als wäre die BZ-Arena wie sonst üblich, wenn der TSV Mimmenhausen aufschlägt, zum Platzen gefüllt. 120 Minuten lang, mit der Maske vor Mund und Nase. Chapeau!

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Chapeau aber auch für einen TSV Mimmenhausen, der die coronabedingte Zwangspause offenbar bestens gemeistert hat; mit Tugenden, die ihn schon vergangene Saison zu den besten Zweitligateams in Deutschland gemacht hatten, und die erneut für erfreuliche Leistungen und Resultate sorgen.

TSV Mimmenhausen: Ott, Streibl (Becker), Pampel, Hoffmann, Birkenberg, Cipollone (MVP), Pilihaci, Müller (beide Libero).

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