FC 03 Radolfzell – Offenburger FV (Sonntag, 14.30 Uhr, Mettnau-Stadion). – Im zweiten Saison-Heimspiel des FC Radolfzell kommt der Offenburger FV auf die Mettnau. Die Ortenauer stehen in der Tabelle nach zwei Spieltagen auf Platz acht. Nach der Niederlage in Kehl zeigte der OFV seine Stärke und bezwang Aufsteiger Elzach-Yach klar mit 5:1. Der FCR belegt Rang vier und ist als einzige Mannschaft in der Verbandsliga noch ohne Gegentor. Radolfzell besiegte Weil und Villingen jeweils mit 1:0.

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Im Unterschied zur vergangenen Saison haben die Radolfzeller ihre Defensive verstärkt. Neuzugang Felix Heuel vom SC Gottmadingen-Bietingen hat sehr gut eingeschlagen. Er verleiht der Abwehr die nötige Sicherheit. Hinzu kommen Eric Erdmann und Jonas Lang. Dahinter steht mit Pascal Bisinger ein Torwart der Extraklasse, der sich in toller Form präsentiert. Aber auch der Rest der Truppe befindet sich schon in einer sehr guten Form. Gespannt darf man sein, ob Trainer Steffen Kautzmann am Sonntag den kurz vor dem Wechselende verpflichteten Jonas Keller auflaufen lässt.

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Ohne einige ihrer verletzen Spieler, allen voran Torjäger Alexander Stricker, empfangen die Mettnauer den Offenburger FV, der den Radolfzellern liegt. In zwölf Spielen ist die Bilanz aus Radolfzeller Sicht sehr positiv. Es stehen sechs Siege und vier Niederlagen zu Buche. Radolfzell hat bis auf eines alle Heimspiele gewonnen. Der OFV ist dabei, einen Umbruch in der Mannschaft sowie der Vorstandschaft zu moderieren. Das Team hat mit Benjamin Pfahler einen neuen Trainer bekommen, aber einige verdiente Spieler wie Feißt, Anzaldi, Hermann, Kelbi oder Süme verloren. In Pies, Kopf und Schlieter wurden erfahrene Spieler verpflichtet.

Für den FC 03 Radolfzell gilt es, den Offenburger FV nicht ins Spiel kommen zu lassen und selbst mutig nach vorn zu spielen. (km)

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Kehler FV – SC Pfullendorf (Samstag, 15.30 Uhr, Rheinstadion) – Der Tabellenerste gastiert beim Zweiten: Es ist fraglos das Topduell des dritten Spieltags nach einem makellosen Start beider Teams und trotz mehrerer punktgleicher Konkurrenten. Spannung verheißt es auf jeden Fall, auch wenn SCP-Trainer Adnan Sijaric die Favoritenbürde gerne den Kehlern überlässt. „Sie wurden von den meisten Clubs als Titelaspirant genannt“, verweist Sijaric auf die im Vorfeld getippte Einschätzung. Schließlich kaufte Kehl den ebenso zum Meisterschaftskreis zählenden Offenburgern (3:0) klar den Schneid ab und verbuchte einen 4:2-Erfolg im Ortenauderby bei Aufsteiger Durbachtal.

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„Es ist schwer in Kehl zu bestehen“, weiß Sijaric aus eigener Erfahrung über den Gegner, der sich gleich mit vier Oberligakräften vom SV Linx neu eingedeckt hat. Vor allem gelte es, Kehls stürmische Anfangsphase heil zu überstehen. Doch bange machen gilt nicht für den Sportclub. Der gelungene Saisoneinstand habe auch seiner Elf den „nötigen Kick“ vermittelt, bemerkte Pfullendorfs Trainer. So wollen die Linzgauer ihrem Herausforderer nicht nur einen herzhaften, resoluten Kampf liefern, sondern unterm Strich auch etwas Zählbares mitnehmen.

Personell sind bis auf den erkrankten Amadou Marena, der sich einer Unterleibsuntersuchung unterziehen muss, alle Mann an Bord. Angreifer Silvio Battaglia, von einer muskulären Verletzung genesen, der beim Heimdebüt nach 60 Minuten geschont wurde, fühlt sich fit und dürfte von Anbeginn mitwirken können. (jüw)

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