Eigentlich hatten die Organisatoren beim USC Konstanz darauf gehofft, dass das Turnierwochenende der „German Beach Tour 2021“ ein Zeichen zurück zur Normalität werden könnte, nun wurde die hochklassige Veranstaltung aber doch noch von der Pandemie eingeholt und die Tour-Station in Konstanz abgesagt.

Allerdings signalisierte der veranstaltende Deutsche Volleyball-Verband (DVV), dass dafür im Jahr 2022 die deutsche Spitze am Konstanzer Hörnle und auf den zwei Courts am Klein-Venedig aufschlagen werden.

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„Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie und fehlender Planbarkeit von Großevents mit Zuschauern fiel nach Abstimmung mit allen Ausrichtern für die Stopps in Dresden (…), Konstanz und Fehmarn die gemeinschaftliche Entscheidung, dass die geplanten Tourstopps zum jetzigen Zeitpunkt zu früh kommen und nicht durchgeführt werden können. Sämtliche Standorte bleiben an Bord und bilden 2022 das Gerüst der Tour“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbands.

Enttäuschung beim USC Konstanz? „Nein, Enttäuschung wäre das falsche Wort, da das ja immer in unserer Planung eine Rolle gespielt hat. Aber es ist eben schade“, sagt der Vorsitzende des USC Konstanz, Harald Schuster, und er erläutert: „Wir haben durch die Absage keinen Euro Verlust gemacht. Natürlich wurde ehrenamtliches Engagement investiert, aber auf die Kontakte und das aktivierte Netzwerk können wir ja dann im nächsten Jahr zurückgreifen.“

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Am ersten Juli-Wochenende sollte die Tour in Konstanz Station machen, doch nun fällt die komplette erste Hälfte der Tour ins Wasser. Je nach regionalen Inzidenzwerten und Corona-Auflagen soll die zweite Tourhälfte mit Stationen in Kühlungsborn, St. Peter-Ording, Hamburg und die abschließenden Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand (2. bis 5. September) noch durchgeführt werden.

Auf der einen Seite hat man bis dahin noch eine etwas längere Planungsfrist, zum anderen ist der Aufwand in den Küstenorten nicht so aufwändig. „Uns hätte der Sand für die beiden Courts am Klein-Venedig etwa 35 000 bis 40 000 Euro gekostet“, erläutert Harald Schuster.

Pandemiebedingt sprang einer der Hauptsponsoren, eine Krankenkasse, ab, sodass auch die Finanzen auf der Kippe standen. Zudem waren die Sponsorenzuwendungen auch vom Publikum abhängig. „In Konstanz wären zwar nach aktuellem Sand bis zu 250 Zuschauer möglich gewesen, aber letztlich ist die Entscheidung richtig. Denn etwas Halblebiges hinzustellen hätte der Sache eher geschadet als gedient!“, so Schuster, der nun eben auf das kommende Jahr setzt.