Handball, Testspiel: HSG Konstanz – TuS Fürstenfeldbruck 30:29 (18:12). – Die schwarze Serie ist durchbrochen: Nach zuletzt einigen Niederlagen in den Duellen mit dem TuS Fürstenfeldbruck behielt die HSG Konstanz nun in ihrem letzten Testspiel vor dem Ligastart am 4. September bei der TSG Söflingen im Duell der Zweitliga-Absteiger mit 30:29 (18:12) die Oberhand und zeigte sich dabei in toller Form.

Lützelberger zufrieden

Sechs Wochen Vorbereitung klingen nach einer recht kurzen Zeit. Dennoch sieht Jörg Lützelberger nun genau den richtigen Zeitpunkt dafür, dass es nun richtig losgeht. Mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht konnte sich der neue HSG-Trainer über eine Fortsetzung der Fortschritte in den letzten Wochen freuen und ein echtes Zusammenwachsen des Kaders beobachten.

Ganz starke erste Halbzeit

Im letzten Testlauf stellte dieser sein Potenzial und Leistungsvermögen noch einmal unter Beweis. Vor allem in den ersten 30 Minuten stellten die Konstanzer eine stabile Abwehr und mit Maximilian Wolf einen guten Torhüter – die Grundlage für einen schnellen, schön anzusehenden Handball. In schöner Regelmäßigkeit fegten so die Außen auf das TuS-Tor zu. 6:1 hieß es nach wenigen Minuten, als Joschua Braun sich an seinem 23. Geburtstag toll im Eins-gegen-Eins durchsetzte. Zur Pause leuchtete es 18:12 von der Anzeigetafel, und die HSG-Fans wurden bis dahin mit einigen spielerischen Highlights verzückt.

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„Das war ein guter letzter Test für uns. Vor allem, dass Fürstenfeldbruck mit der 3:2:1 richtig Druck auf uns macht, selbst in den Gegenstoß kommt und uns im Rückzug ein ums andere Mal erwischt“, zog der HSG-Trainer Bilanz. Während Konstanz nun noch einige Male wechselte, kämpfte sich Fürstenfeldbruck beeindruckend zurück.

Die HSG ließ jedoch nicht zu, dass das Spiel kippte. Stattdessen konterten die Gelb-Blauen über Lukas Köder zum 26:22, Peter Schramm setzte aus dem Rückraum ein wichtiges Zeichen zum 28:26 und feierte mit seinem Team einen verdienten 30:29-Sieg mit stetiger Führung.

Weiterentwicklung sei zu erkennen

„Im Sport spielt Erwartungsmanagement eine große Rolle“, so Lützelberger. „Da wollen wir besser werden, wollen uns weiterentwickeln. Als Gruppe, als Kollektiv, aber auch jeder einzelne. Ich als Trainer, die Offiziellen auf der Bank, aber auch die Spieler.“ Im Moment bleiben, sich nicht von der Anzeigetafel stressen lassen, steht somit noch auf der Agenda für sein junges Team. Daran wird aktiv gearbeitet. „Wir wollen stabil und erfolgreich agieren“, beschreibt der EHF-Mastercoach das Ziel. Wichtiger als der Testspielsieg sind dem 36-Jährigen die Details und wie sich die HSG im Vergleich zu vor ein paar Wochen im Angriff gegen den Rivalen präsentiert hat. Es war eine Verbesserung und Weiterentwicklung zu erkennen.

HSG Konstanz: Wolf, Grabenstein, Herrmann (Tor); Stotz (1), Czako (3), Hild (2), Mauch (2), Herbel, Knipp, Braun (7), Bornhauser (3), Timm, Wendel (5), Schramm (2), Ingenpaß (2), Köder (3/1), Knezevic.

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