Handball, 3. Liga Frauen: TSV Heiningen – SV Allensbach (Samstag, 20 Uhr). – Am Samstag starten die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach beim TSV Heiningen in die neue Saison. Es ist das erste Pflichtspiel seit dem coronabedingten Abbruch Anfang März. Damals belegten die Allensbacherinnen den dritten Tabellenplatz. Seitdem ist viel passiert.

Den sechs Abgängen Katja Allgaier und Jennifer Grathwohl (beide HSG Mimmenhausen-Mühlhofen), Hannah Person (HSG Freiburg), Leonie Scholl (HSG St. Leon/Reilingen) sowie Sarah Rothmund und Julia Willauer (beide Karriereende) stehen vier Neuzugänge gegenüber.

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Torhüterin Joelle Arno kam von der SG BBM Bietigheim, Rückraumspielerin Mia Kernatsch stieß aus Blomberg-Lippe zum Kader, Franziska Höppe kehrte nach ihrem Auslandssemester und Praktikum zurück an den Bodensee, und vor einigen Tagen verstärkte sich der SVA mit Kreisläuferin Kristiana Mitreiter (HSG Albstadt).

Da es keine Auf- und Absteiger aus den 3. Ligen gab, wohl aber Aufsteiger aus den Oberligen, treten statt 48 jetzt 59 Teams an, die auf fünf statt bisher vier Staffeln verteilt werden. „Das ist schade, denn wir haben uns auf ein 15er-Feld gefreut.

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So hätten wir die Möglichkeit gehabt, die ausgefallenen Spiele der Vorsaison zu kompensieren“, gibt der Allensbacher Vorstand Andreas Spiegel zu, zeigt aber gleichzeitig auch Verständnis: „Durch den späten Saisonstart ist das aber nur schwer umsetzbar, denn auch jetzt dauert die Runde schon länger als normal.“ Aufgrund des Rückzugs des ASV Dachau, dessen Platz nicht nachbesetzt wird, treten in der Südstaffel elf Teams an.

Die Vorfreude auf die neue Saison ist groß, auch wenn sie etwas getrübt wird. Katharina Bok laboriert an einem Syndesmosebandriss. Langfristig fällt Rückraum-Shooterin Laura Strosack aus, die sich im Training das Kreuzband riss. Und auch bei Julia von Kampen ist noch nicht klar, ob sie spielen wird. Mit Rahel Müller, Giulia Lützkendorf und Marit Walz stehen drei Spielerinnen aus der Jugend-Bundesliga im Kader der ersten Mannschaft.

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Auch Kimberly Gisa und Leonie Kuntz, die wieder zum Lehrgang der Jugendnationalmannschaft eingeladen wurden, sowie Mia Kernatsch haben noch A-Jugendalter. „Wir haben ein sehr junges Team am Start, gepaart mit erfahrenen Spielerinnen wie Nadja Greinert, Tabea Maier oder Dovile Ilciukaite aber sicher eine gute Mischung“, freut sich Spiegel.

Der erste Gegner TSV Heiningen, als Nachrücker aus der Oberliga aufgestiegen, geht als Außenseiter in die Partie. „Für uns wäre ein erfolgreicher Start in die Saison enorm wichtig, um uns Selbstvertrauen zu holen und mit einem Sieg ins erste Heimspiel in zwei Wochen zu gehen“, erklärt Vorstand Andreas Spiegel. (asp)