3. Liga Frauen: SV Allensbach – HSG Würm-Mitte 26:22 (11:7). – Nach mehr als sieben Monaten coronabedingter Handballpause trat der SV Allensbach wieder in einem Punktspiel in der Riesenberghalle an. In einer kampfbetonten Partie setzten sich die Gastgeberinnen mit 26:22 gegen die HSG Würm-Mitte durch und feiern damit einen gelungenen Saisonstart.

Erleichtert waren die Verantwortlichen aber nicht nur über die beiden Punkte, sondern auch über die gelungene Umsetzung des Hygienekonzepts. Das ermöglicht rund 100 Zuschauern, die Partie live in der Halle zu sehen.

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„Wir waren mit dem Ablauf sehr zufrieden, und alle Zuschauer sowie alle, die am Spielgeschehen teilnahmen, haben das Konzept vorbildlich umgesetzt“, freut sich der Vorstand des Handball Sportmanagement Allensbach, Andreas Spiegel, und ergänzt: „Gepaart mit dem Heimsieg war es ein rundum gelungener Handballnachmittag.“

Das Spiel gegen den Aufsteiger aus Bayern begann jedoch ziemlich zerfahren. Die Allensbacherinnen leisteten sich einige Fehler und fanden keine Mittel im Angriff. Nadja Greinert erzielte den ersten SVA-Treffer ihrer Farben erst nach knapp acht Minuten per Strafwurf. Doch Würm-Mitte konnte kein Kapital daraus schlagen, was vor allem am gut aufgelegten Allensbacher Neuzugang im Tor, Joelle Arno, lag.

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Nach einer Auszeit von Teamchef Oliver Lebherz zog Allensbach mit einem 4:0-Lauf auf 8:4 davon. Vor allem Allensbachs erfolgreichste Torschützin an diesem Tag, Nadja Greinert, zeigte sich treffsicher und verwandelte ihre Strafwürfe.

Den Start in Hälfte zwei verschliefen die Allensbacherinnen, und die HSG erzielte zwei schnelle Tore. Die Gäste blieben vor allem durch ihre beste Werferin, Saskia Putzke dran. Die ehemalige Erstligaspielerin traf elfmal. Zwischen der 37. und der 45. Minute folgte dann die stärkste Phase des SVA. Durch fünf Tore in Folge, phasenweise sogar in Unterzahl, setzte sich das Team von Sandra Reichmann und Oliver Lebherz auf 19:12 ab. Die Vorentscheidung.

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„Das war heute ein reiner Arbeitssieg. Wir müssen unseren Spielverlauf in den nächsten Partien konstanter und mit weniger Fehlern gestalten, um weiter erfolgreich zu sein“, sagte Spiegel, der nach der Partie die beiden langjährigen Spielerinnen Sarah Rothmund und Julia Willauer verabschiedete. (asp)

SV Allensbach: Arno, Kuntz, Leenen (Tor); Mitreiter, Kernatsch, Greinert (13/7), Maier (4), Walz, Gisa (3), Höppe (1), von Kampen (3), Epple (1), Rinkeviciute, Müller, Ilciukaite (1). – Z: 100.

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