Die Hallen sind geschlossen, die Wettbewerbe wurden abgesagt. Und doch drehen sich beim RMSV Aach trotz Corona-Krise die Kunsträder. Training daheim ist angesagt bei den jungen Radartisten der Hegau-Gemeinde, wobei nicht immer das Kunstrad herhalten muss. Ob Seilspringen auf dem Rasen, Krafttraining mit der Gartenbank oder Übungen auf der Straße zu zweit mit Skateboard und Ball – das Trainingsangebot ist vielfältig. Mit Begeisterung dabei sind auch die Schwestern Natalie, Rebecca und Saskia Grote aus Engen, die Haus, Garten und Straße für ihr Trainingspensum nutzen.

Video: privat

„Der Bund Deutscher Radfahrer hat für seine Nationalkader-Athleten ein Trainingsprogramm für die Corona-Zeit erstellt“, erzählt Wilfried Schwarz vom RMSV Aach. „Wir haben Bundestrainer Dieter Maute gefragt, ob wir das übernehmen können, was kein Problem war. Unsere Cheftrainerin Katja Gaißer hat unseren Sportlern ebenfalls ein Programm zusammengestellt, sodass alle was zu tun haben“, so Schwarz.

Hoffnung auf Normalisierung

Nun kann der auf Bundesebene erfolgreiche Aacher Nachwuchs zuhause trainieren, um fit zu bleiben, solange der normale Sportbetrieb nicht möglich ist. Wann wieder Kunstrad-Wettbewerbe stattfinden können, ist noch unklar. „Für unsere Nachwuchsfahrer wäre jetzt gerade Hochsaison“, sagt Wilfried Schwarz, der hofft, dass Höhepunkte wie die Deutsche Meisterschaft, die am 9./10. Mai hätte stattfinden sollen, nur verschoben statt abgesagt werden. „Ich hoffe, dass es spätestens im Herbst wieder weitergehen kann“, sagt Schwarz.

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